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16.04.2007

Die schwarz - rot - goldene Schutzweste schmilzt!

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Die Bundeswehr hat mit der Verlegung von sechs „Tornado“-Kampfflug­zeugen und 200 Soldaten des Aufklärungs­geschwaders 51 „Immelmann“ nach Afghanistan begonnen. Bereits am vergangenen Freitag sind nach Angaben von Bundes­wehr­mitar­beitern erste Ausrüs­tungen des einzigen deutschen Aufklärungs­geschwaders nach Afghanistan gebracht worden. Ende März sollen die ersten Soldaten eintreffen. Sechs Maschinen vom Typ Tornado plus 500 Mann Boden­personal sollen noch bis April in den Einsatz geschickt werden. Die Regierung verkauft es den Deutschen natürlich wieder so, als sei die Bundeswehr am Hindukusch lediglich eine Art Technisches Hilfswerk unter Waffen. Tornados nach Afghanistan zu senden, ist ein weiterer lächer­licher Versuch der BRD Vasallen, zu duschen ohne dabei naß werden zu wollen. Wie schon der Einsatz des ersten ISAF Kontin­gentes, reiht sich dieses Mandat ein in eine Reihe sinnloser Mensch- und Material­verschwen­dungen. Es macht uns außerdem mitschuldig am völker­rechts­widrigen Angriffskrieg gegen Afghanistan. Bisher sind die meisten Soldaten durch Unfälle umsLeben gekommen, doch die Lage kann sich sehr schnell ...

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16.04.2007

Offener Brief an VDK-Präsidenten Herrn Hirrlinger

Lesezeit: etwa 1 Minute

der Landes­vorstand der bayerischen National­demo­kraten befaßte sich auf seiner vergangenen Sitzung mit der aktuellen Unter­schrif­tenaktion des VdK und begrüßte es außer­ordentlich, Sehr geehrter Herr Hirrlinger,der Landes­vorstand der bayerischen National­demo­kraten befaßte sich auf seiner vergangenen Sitzung mit der aktuellen Unter­schrif­tenaktion des VdK und begrüßte es außer­ordentlich, daß sich Ihr Sozial­verband eines Themas annimmt, das schon seit geraumer Zeit auf der Agenda der NPD zu finden ist. Deshalb beschloß der bayerische Landes­vorstand einstimmig, diese Unter­schrif­tenaktion zu unter­stützen.Darüber hinaus möchte ich in meiner Funktion als stell­vertretender Landes­vorsitzender der NPD-Bayern gerne in einen Meinungs­austausch hinsichtlich einer weiter­gehenden Kooperation zu diesem gemeinsamen Anliegen eintreten. Hierin folge ich der im Rahmen Ihrer Pressekon­ferenz geäußerten Auffor­derung, daß sich weitere Organisationen beteiligen mögen.Ich könnte mir beis­piels­weise begleitend zu Ihrer Unter­schrif­tenaktion sehr gut gemeinsame öffentliche Aktionen vor den Gesundheits- und ...

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16.04.2007

Von Blendern und Schaupielern!

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Vergangene Woche wurde wieder einmal deutlich, mit welch billigen Tricks die CSU das Wahlvolk zu täuschen versucht. Anlaß für publikum­swirk­samen Theater­donner war die bevor­stehende Einigung der Bundes­regierung über das Bleiberecht von geduldeten Ausländern in der BRD. Eine diesbe­zügliche Verein­barung der Länderin­nenminister, wonach geduldete Ausländer bis Ende 2009 einen Arbeitsplatz vorweisen müssen, um einen dauerhaften Aufent­halt­stitel zu erhalten, war für Noch-Minis­terpräsident Stoiber und seinen Koffer­träger Söder plötzlich nicht mehr akzeptabel – obwohl Bayerns Innen-minister Beckstein an dieser Verein­barung mitgear­beitet hatte. Plötzlich wollte man davon aber nichts mehr wissen und den 190 000 Ausländern nur bis Ende 2007 Zeit geben, sich einen Arbeitsplatz zu suchen. Beckstein trompetete noch Mitte März: „Die CSU wird diesem Gesetz nicht zustimmen. Ich sehe nicht, daß es in dieser Form überhaupt in den Bundestag kommt.“ Nachdem aufgrund der CSU-Nörgeleien in einer Gesprächs­runde der Großen Koalition dieses Thema nochmals diskutiert wurde, ...

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16.04.2007

Ein politischer Stützp­feiler wankt

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Stoibers Demontage und der Nachfol­gekampf beenden die Sonder­stellung der CSU Man wird sich einmal mit ungläubigem Staunen daran erinnern, daß die Kritik einer kleinen Landrätin an den Dauer­herrscher-Allüren ihres Minis­terpräsidenten den Anfang vom Ende des »Systems CSU« einleitete. Dessen Fundament, eine fast unver­gleich­liche Parteige­schlos­senheit und ein profes­sionelles Politik­management machiavel­listischer Ausprägung, ist so brüchig geworden, daß eine bayerische Zeitenwende in der Luft liegt. Der einmalige Vorgang verdient chronologisch nachge­zeichnet zu werden.Am 18. Dezember 2006 erhob die Stoiber-Kritikerin in einer CSU-Vorstands­sitzung den Vorwurf, ein enger Mitarbeiter Stoibers in der Staats­kanzlei habe versucht, ihr Privatleben auszuleuchten. Das Ganze war noch nicht mehr als ein Sturm im Weißbierglas. Zwei Tage später räumte Stoibers Büroleiter Michael Höhenberger aber ein, mit einem Bekannten Paulis ein Gespräch über ihre Lebensver­hält­nisse gehabt zu haben. Kurz vor Weihnachten spielte der enge Vertraute des Minis­terpräsidenten das Bauernopfer und bat um Entbindung von ...

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16.04.2007

Chefredakteur befiehl, wir folgen dir!

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Am 30.Juli 2006 hielt es Sabine Chris­tiansen für angebracht, einen lupenreinen Stalinisten in ihre Quassel­runde zu bitten. Es handelte sich dabei um ein MLPD-Mitglied, der seiner Partei aus einer Erbschaft eine Millionen­spende zukommen ließ, wofür ihm Chris­tiansen ihren „Respekt“ aussprach. Die Maxistisch-Leninis­tische Partei Deutsch­lands (MLPD) wünscht sich nichts weniger, als daß sich die Arbeiter­klasse unter Führung der MLPD zum bewaffneten Aufstand erheben, den bürge­rlichen Staat­sapparat zerschlagen, die Diktatur des Proletariats errichten und gegen die Konter­revolution verteidigen solle. Mögliche­rweise ist die MLPD nur deshalb vor einem Verbots­verfahren der BRD-Muster­demo­kraten geschützt, weil das System mit Krypto-Stalinisten und Symphatisanten durchsetzt ist oder weil man ihre irrationalen Thesen nicht ernst nimmt, im Gegensatz dazu aber befürchtet, daß es einer nationalen Formation gelingt, sich in den Herzen und Köpfen der Deutschen zu verankern. Aus diesem Grund, und aus keinem einzigen anderen, weigern sich Sabine Chris­tiansen, Maybritt Illner, Sandra Maisch­berger usw. Vertreter der nationalen ...

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16.04.2007

Stoiber gibt auf - eine Nachbe­trachtung

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Edmund Stoiber hat das Handtuch geworfen. Er wird im Herbst sein Amt als Minis­terpräsident niederlegen und auch nicht mehr als CSU-Vorsit­zender zur Verfügung stehen. Nachfolgen wollen ihm Erwin Huber als Parteivor­sitzender und Günther Beckstein als Regierungschef. Stoiber konnte dem inner­parteilichen Druck nicht mehr ausweichen und standhalten wollte er nicht mehr. Bemer­kenswert ist, daß die vergleichs­weise harmlose Pauli-Affäre das politische Ende von Stoiber einleitete. Das wirft ein bezeich­nendes Licht auf die innere Verfassung der CSU. Was werfen die Kritiker in der CSU ihm eigentlich vor? Aus der Sicht der System­parteien ist Bayern im Vergleich zu anderen Bundes­ländern einige­rmaßen erfolgreich – dies wird immer auch dem Minis­terpräsidenten angerechnet. Stoiber ist als detail­besessener „Aktenf­resser“ bekannt. Faulheit oder Unfähigkeit kann man ihm also kaum vorwerfen. Der Grund ist ein anderer. Die Bindekräfte der großen BRD-Parteien, auch der CSU, an ihre Wähler­schaft lassen nach. Nicht umsonst werden die Wahlwer­bekampagnen der System­parteien immer mehr personalisiert, ein Extrem­beispiel war ...

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16.04.2007

Nicht Stoiber ist das Problem - die CSU ist es!

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Warum die CSU für Bayern ein Manko ist Nach der Erklärung von Edmund Stoiber, am 30. September den Parteivorsitz und das Amt des bayerischen Minis­terpräsidenten aufzugeben, stehen die Personal­spekulationen im Mittelpunkt des Medienin­teresses. Die Ränkespiele in der CSU geben genug her für die Klatschp­resse, der Unter­haltungswert ist hoch. Gestern noch geprügelt, wird Stoiber jetzt gelobt. Er hätte eine gute Indust­riepolitik und eine noch bessere Ordnungs­politik betrieben. Die Wirtschafts­presse attestiert ihm eine „erfolg­reiche Privatisierung“ und „Flexibilisierung der Arbeits­märkte“. Und selbst Kurt Kister, stell­vertretender Chefredakteur der „Süddeut­schen Zeitung“, beschönigt die Grabe­nkämpfe in der Parteiführung jetzt als „überfällige Moder­nisierung“.Die Abhand­lungen in den Medien verstellen den Blick auf die Strukturen des schwarzen Herrschafts­systems in Bayern. Nicht Stoiber ist das Problem, die CSU ist es! Im schwarzen Sumpf einer abgehobenen Politkaste konnte ein so mittel­mäßiger Politiker wie Stoiber groß werden. Seine Parteiführung ...

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04.04.2007

Söders Welt

Lesezeit: etwa 4 Minuten

07.12.2006 München – Der CSU-General­sekretär Markus Söder, der „Lautsp­recher“ der schwarzen Riege, der um volkstüm­liche Sprüche nie verlegen ist, auch wenn die Politik der eigenen Partei dann anders aussieht, hat seine Gedanken zum neuen Grund­satzp­rogramm der CSU jetzt den Medien vorgestellt. Im Mittelpunkt der Betrach­tungen steht dabei die Wirtschafts- und Arbeits­markt­politik, in dem die Vollbe­schäf­tigung als Ziel genannt und die kühne Behauptung aufgestellt wird, das Globalisierung Beschäf­tigung schafft, „wenn die Politik gute Voraus­setzungen für Arbeitsp­lätze schafft.“ Nun hat die CSU selbst ja die Möglichkeit nach der letzten Bundes­tagswahl ausgelassen, größeren Einfluss auf die Wirtschafts­politik zu nehmen, in dem ihr Chef, Edmund Stoiber, selbst das Amt des Wirtschafts­ministers übernommen hätte, was er zu erst wollte und dann überraschend doch ablehnte. Statt dessen schickte die CSU einen Michael Glos in das Ministeramt, der so blaß ist, daß er inzwischen niemand mehr auffällt und dem zu Folge auch keinerlei Akzente setzt. Söder ...

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