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28.09.2008

Bayern hat gewählt- Stand: 21.30 Uhr

Lesezeit: etwa 1 Minute

Ein historischer Wahltag in Bayern erbrachte erdrut­schartige Verluste der bisher allein­regierenden CSU, wovon allerdings die SPD in keiner Weise profitieren konnte, sondern ebenfalls mit ihrem bislang schlech­testen Ergebnis seit 1949 von den Wählern im Freistaat abgestraft wurde. Klarer Gewinner der bayerischen Landtags­wahlen sind die sogenannten kleinen Parteien. Neben den im BRD-Parteien­system etablierten Grünen und der FDP gelang erstmals den überwiegend bürgerlich orien­tierten Freien Wählern der Einzug in den bayerischen Landtag. Die CSU ist damit auf einen Koalition­spartner angewiesen. Erstmals seit 1972 trat auch die nationalis­tische NPD wieder in allen bayerischen 91 Wahlkreisen an. Schon nach Auszählung der ersten Stimm­bezirke zeichnete sich ab, daß die National­demo­kraten ihr Ergebnis im Vergleich zur Landtagswahl 1998 (0,2%), als man zum letzten Mal in Bayern antrat, stark verbessern konnten. Jedoch ist es den National­demo­kraten nicht gelungen im größeren Umfange die Stimmen­verluste der sogenannten Volkspar­teien auf ihr Konto zu leiten. Erneut hat die einen historischen Tiefstand erreichte Wahlbe­teiligung bewiesen, dass ein ...

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26.09.2008

Die CSU-Sprüc­heklopfer sind am Ende!

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Gebe­tsmüh­lenartig forderte die CSU in den vergangenen Monaten die Wieder­einführung der alten Pendler­paus­chale – der Wahlkampfknüller von Beckstein und Huber. Bei der gestrigen nament­lichen Abstimmung über die Wieder­einführung der Pendler­paus­chale im Deutschen Bundestag lehnten alle CSU-Abgeord­neten dies ab.Es gibt ausreic­hende Gründe, die CSU am Sonntag abzustrafen! Gerade für Beckstein, der das gescheit­erte NPD-Verbots­verfahren angestrengt hat, bedeutet eine starke NPD die Höchststrafe!Eine Auswahl des Versagens:Seit Oktober 2006 gibt es in der Fachhoch­schule Würzburg-Schweinfurt den ersten ALDI-Hörsaal, die Namens­rechte des größten Hörsaales wurden an ALDI-Süd verkauft. Im Wissen­schafts­minis­terium in München heißt es dazu, dass gegen die Benennung von Hörsälen nach privaten Unternehmen „keine grund­sätz­lichen Bedenken“ bestünden.Ausländer in Bayern: gesamt offiziell 1,17 Millionen (2007), das sind 9,5 Prozent, nimmt man die Zahlen des Bundes zum Vergleich, sind es doppelt so viele. In Nürnberg beträgt ...

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11.09.2008

CSU, ARD und Süddeutsche Zeitung pleite?

Lesezeit: etwa 3 Minuten

An Infoständen und bei Verteilungen werden NPD-Wahlkämpfer häufig freundlich gefragt: „Na, wieviel Prozent bekommt ihr?“ Diese Frage stellen sich wahrscheinlich nicht nur NPD-Anhänger, sondern auch deren Gegner. Aber wozu gibt es Umfragen? Erstaun­liche­rweise wurde seit dem 01. August, also seit fast sechs Wochen, für Bayern keine Meinungs­umfrage mehr veröf­fent­licht. Laut einer Meldung von SPIEGEL ONLINE haben die System­parteien dafür kein Geld. Falls dies nicht Mutmaßungen der SPIEGEL-Redakteure, sondern die Aussagen von CSU und SPD sein sollten, gehört dies in die Kategorie Lügen und Volks­verdummung. Ausge­rechnet die Parteien, die sich mittels der Parteien­finan­zierung ungeheure Summen genehmigen, sollten sich mangels Geld um Schlag­zeilen bringen, wonach ihre Zustimmung beim bayerischen Wahlbürger steigt und steigt? Wo doch für jeden Unfug, und sei es nur im Kampf „gegen rechts“ immer genug Euros verpulvert werden. Aber selbst wenn die Parteien kein Geld mehr hätten, weil alles für langweilige und unsinnige Plakate drauf­gegangen sein sollte („Sommer, Sonne, Bayern“), gibt ...

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07.09.2008

Beckstein - jede Stimme zählt!

Lesezeit: etwa 1 Minute

Für die CSU wird es eng. Sie weiß es und kämpft buchstäblich um jede Stimme. Das neueste Projekt der bayerischen Staats­regierung, die schon beim interes­sierten Durch­schnitts­bürger mit der CSU gleich­gesetzt wird, ist eine Infob­roschüre für Menschen mit geistiger Behinderung und Wahrneh­mungs­prob­lemen über den Ablauf der Landtagswahl. Minis­terpräsident Beckstein sagte bei der Vorstellung der Broschüre, daß es wichtig sei, daß die Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. Geistig Behinderte, die unter Teilbe­treuung stehen, haben meistens das Wahlrecht. In dem 26-seitigem Heftchen werden als mögliche Parteien, die gewählt werden können, die CSU, SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler und die Linke genannt. Allerdings wird noch darauf hingewiesen, daß es auch noch andere Parteien gibt. Was soll man dazu sagen? Daß nur noch Geis­tesk­ranke auf den Gedanken kommen, CSU, SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler und die Linke zu wählen? Wenn schon der Durch­schnitts­bürger, wie die System­politiker in ihrer grenzen­losen Arroganz behaupten, nicht in der Lage zu sein, die angebliche ...

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07.09.2008

Brauchen wir solche Politiker?

Lesezeit: etwa 1 Minute

CSU-Chef Huber übt sich in Wähler­beschimpfung Der CSU muß das Wasser bis zum Hals stehen. Anders ist Parteichef Hubers Rundum­schlag gegen die bayerischen Wähler – nachzulesen in der neuen Ausgabe des „Stern“ – nicht zu erklären. In einem Interview mit der Illust­rierten erklärte Huber, es sei „nicht nur Aufgabe der herrschenden Politik, für bessere Verhält­nisse zu sorgen“. Und Wähler, die aus Enttäuschung über eine erfolglose Politik auf „NPD und DVU oder auch auf die Linke abfahren“, zeigten einen „Mangel an Verant­wortung“.Diesen Schuh freilich braucht sich der Wähler im Freistaat nicht anzuziehen. Vielmehr sind erhebliche Zweifel an der politischen Kompetenz der schwarzen Staat­spartei im Freistaat angezeigt, wenn sie es trotz geradezu paradiesischer Mehrheits­verhält­nisse – und das seit Jahrzehnten – nicht mehr schafft, eine zufrieden­stel­lende Politik abzuliefern.Außerdem: wofür sollten Politiker denn sonst zuständig sein, wenn nicht für die Schaffung „besserer Verhält­nisse“? Zumindest nach Auffassung der ...

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07.09.2008

CSU auf Schmusekurs

Lesezeit: etwa 1 Minute

Bayern braucht Opferschutz, kein Therapiezentrum für Sexualst­raftäter Da dürfte bei vielen bayerischen Eltern nicht viel Freude aufkommen – die Rede ist von ersten Facham­bulanz für entlassene Sexualst­raftäter, die Bayerns CSU-Justiz­minis­terin Beate Merk jetzt in München eröffnete. Bis zu 70 entlassene Täter sollen an der Einrichtung künftig betreut werden. Die Ambulanz sei „ein wichtiger Baustein im bayerischen Schutz­konzept gegen Sexualst­raftäter“, sagte Frau Merk.Den National­demo­kraten und vielen bayerischen Eltern mit Kindern wäre es freilich lieber, das von der Justiz­minis­terin beschworene „Schutz­konzept“ des Freistaats würde sich den Familien und Opfern von Sexualst­raftaten anstatt den Tätern zuwenden. Denn: leider hat auch im angeblich „konser­vativen“ Bayern längst der Täterschutz Vorrang vor dem Opferschutz. So sollen laut Ministerin Merk durch die neue Ambulanz die „während der Haftzeit erzielten positiven Effekte“ weiter „verfestigt“ werden.Nach Ansicht der Bayern-NPD ist das ein falsches Signal. Sexualst­raftäter sind ohne ...

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30.08.2008

Der Befehl des Gewissens!

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Der Bundeswehr gehen die Freiwil­ligen aus. Immer weniger Deutsche sind offenbar bereit, in einer Armee zu dienen, die nicht mehr dazu da ist, die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, sondern die als Hilfstruppe der USA und des inter­nationalen Großkapitals überall auf der Welt eingesetzt wird. Die rot-grüne Bundes­regierung hat den Anfang gemacht, indem sie die Bundeswehr zum Komplizen der USA im völker­rechts­widrigen Krieg gegen Serbien gemacht hat. Die Beteiligung an den ebenso völker­rechts­widrigen Kriegen in Afghanistan und Irak, die völker­rechts­widrige Abtrennung des Kosovo von Serbien – all dies verstößt eklatant gegen das Grundgesetz, ungeachtet der mühsamen Legitimierungs­versuche durch Juristen, welche durch die verant­wort­lichen Politiker erst in ihre Funktionen berufen wurden. Die große Koalition unter der unsäglichen Angela Merkel wird die Bundeswehr in jedes von den USA befohlene Abenteuer führen. Dies zeigt sich in der unver­schämten Haltung gegenüber Rußland im Kaukasus-Konflikt. In Afghanistan rotten die US-Völker­mörder unter der Parole „Kampf den ...

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30.08.2008

"Polit-Kabarett!"

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Wegen angeblichen „Hitler­grußes“ verur­teilter Münchner NPD-Stadtrat Karl Richter geht in Berufung Wenige Tage nach seiner Verur­teilung wegen eines angeblichen „Hitler­grußes“ bei seiner Vereidigung als neuge­wählter Münchner Stadtrat legte der Historiker, Publizist und Münchner NPD-Kreis­vorsitzende Karl Richter jetzt Berufung gegen das Urteil vom letzten Donnerstag ein. Richter kündigte zudem an, gegen den „Hitlergruß“-Vorwurf notfalls bis vor das Bundes­verfassungs­gericht zu ziehen.Und:„Das Ganze hat das Zeug zur Kabarett­veran­staltung – ein Schauprozeß gegen einen demokratisch gewählten Stadtrat wenige Wochen vor der bayerischen Landtagwahl, bei der die CSU um ihre absolute Mehrheit fürchten muß, eine Anklage ausge­rechnet wegen eines angeblichen ‚Hitler­grußes‘, und der Haupt­belastungs­zeuge ist zufällig Vize der Münchner israelis­tischen Kultus­gemeinde: diese Justizposse hat chinesisches Format.Nein, im Ernst: wenn das Aburteilen schlampiger oder ‚ange­deuteter‘ Hitlergrüße künftig in Mode kommt, werden sich viele ...

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30.08.2008

Der Wahlkampf läßt grüßen: Beckstein entdeckt die bayerischen Schulen

Lesezeit: etwa 1 Minute

Kaum herrscht Wahlkampf, erinnert sich die CSU auch schon wieder an die Schulen im Freistaat. „Für die bayerische Staats­regierung“, ließ CSU-Minis­terpräsident Beckstein am Mittwoch verlauten, habe die „Bildungs­politik als Wirtschafts- und Sozial­politik des 21. Jahrhun­derts Top-Priorität.“Pustekuchen, Herr Beckstein! Schließlich ist die CSU-Allein­herrschaft in Bayern dafür verant­wortlich, daß das bayerische Bildungs­system nach dem unlängst veröf­fent­lichten „Bildungs­monitor 2008“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) nur noch auf Platz vier im bundes­weiten Vergleich liegt. Und auch darüber braucht man sich nicht zu wundern – erst im März verwahrte sich die CSU im Landtag mit Nachdruck dagegen, junge Pädagogen mit bestandenem Examen einzus­tellen, und verhinderte so die Neuan­stellung von etwa 1000 Lehrern im Freistaat.Und: seit 2004 hat die CSU-Staats­regierung faktisch mehr als 3000 Haupt­schul­lehrer in Bayern gestrichen. Angesichts solcher Zahlen nimmt sich Becksteins vollmundig ange­kündigte Bildungs­offensive als reichlich vorder­grün­diges ...

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27.08.2008

Stadt Eggenfelden verletzt "Neutralitätspf­licht"!

Lesezeit: etwa 1 Minute

Dem NPD Bezirks­verband Nieder­bayern wurde ein Schreiben der Stadt Eggenfelden vom 12.08.2008 zugespielt in dem der 2. Bürge­rmeister Rupert Starzner und Michael Diem (Verein­sreferent) offen Werbung für das „Rottaler Bündnis für Toleranz und Demokratie gegen Recht­sextremismus“ machen. In dem Schreiben werden die Vereine dazu gedrängt sich an dem sog. Aktionstag gegen die Wahlveran­staltung der NPD teilzunehmen.Daß Vereine, welche zum großen Teil finanziell auf das Wohlwollen der Stadt angewiesen sind, sich gedrängt fühlen werden, an dem Aktionstag teilzunehmen, versteht sich von selbst. Dies erinnert doch sehr an die großen Volksp­ropagan­daveran­stal­tungen der DDR. Gleich­zeitig haben Beamte der Stadt Eggenfelden in rechts­widriger Weise die NPD daran gehindert, für die genehmigte Wahlveran­staltung am 30.8.2008 in üblicher Weise Wahlwerbung machen zu können. Bereits im Stadtgebiet angebrachte Werbetafeln mussten auf Veran­lassung durch die Stadt durch eine Polizeiaktion wieder entfernt werden und Plakate die auf stadteigenen Werbe­trägern gemäß Wahlordnung aufgeklebt waren, wurden nicht ...

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24.08.2008

Das Skandalurteil des Herrn Müller

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Der oberbayerische Spitzen­kandidat der NPD zur Landtagswahl und Münchener Stadtrat Karl Richter wurde am 21. August vom langen Arm der CSU-Justiz eingeholt. Amtsrichter Thomas Müller verhängte wegen des „Verwendens von Kennzeichen einer verfas­sungs­widrigen Organisation“ eine Geldstrafe von 140 Tagessätzen zu 40 Euro gegen Richter. Das Urteil hat politische Brisanz, weil die Münchener Rathaus-CSU angekündigt hatte, den Stadtrat der Bürge­rinitiative Auslän­derstopp (BIA) mit juris­tischen Mitteln bekämpfen zu wollen. Wegen seiner Armhaltung bei der Vereidigung als neuer Stadtrat am 2. Mai 2008 wurde Richter vom CSU-Stadtrat Marian Offman angezeigt. Richter soll den „Hitlergruß“ gezeigt haben.Tomas Müller, ein etwa 35jähriger Richter am Amtsgericht München, gab sich über zwei Stunden dann auch alle Mühe, ein korrekten Verfahrens vorzutäuschen, bevor er das offenbar vorgefaßte Urteil „im Namen des Volkes“ verkündete. Er blieb nur 10 Tagessätze unter dem Antrag des Staat­sanwaltes Thomas Steinkraus-Koch. Steinkraus-Koch hat sich bereits an ...

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