30.08.2008
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Der Wahlkampf läßt grüßen: Beckstein entdeckt die bayerischen Schulen
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Zur Hauptseite wechselnKaum herrscht Wahlkampf, erinnert sich die CSU auch schon wieder an die Schulen im Freistaat.
„Für die bayerische Staatsregierung“, ließ CSU-Ministerpräsident Beckstein am Mittwoch verlauten, habe die „Bildungspolitik als Wirtschafts- und Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts Top-Priorität.“
Pustekuchen, Herr Beckstein! Schließlich ist die CSU-Alleinherrschaft in Bayern dafür verantwortlich, daß das bayerische Bildungssystem nach dem unlängst veröffentlichten „Bildungsmonitor 2008“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) nur noch auf Platz vier im bundesweiten Vergleich liegt. Und auch darüber braucht man sich nicht zu wundern – erst im März verwahrte sich die CSU im Landtag mit Nachdruck dagegen, junge Pädagogen mit bestandenem Examen einzustellen, und verhinderte so die Neuanstellung von etwa 1000 Lehrern im Freistaat.
Und: seit 2004 hat die CSU-Staatsregierung faktisch mehr als 3000 Hauptschullehrer in Bayern gestrichen. Angesichts solcher Zahlen nimmt sich Becksteins vollmundig angekündigte Bildungsoffensive als reichlich vordergründiges Wahlkampfversprechen aus, das schon am Wahlabend vergessen sein wird – wetten, daß?
Anders als die CSU setzen sich die bayerischen Nationaldemokraten mit Nachdruck für eine flächendeckende Schulversorgung im Freistaat ein – auch und gerade in ländlichen Regionen. Wir wollen die Schulen im Dorf lassen, und wir halten insbesondere auch an den bayerischen Hauptschulen fest.
Deshalb am 28. September: NPD wählen. Weil´s gut für Bayern ist.