01.09.2007
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Linksextremist plante Brandanschlag auf nationales Ladengeschäft
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Zur Hauptseite wechselnPolizei wollte aus Angst vor „rechten“ Protesten den Vorfall zunächst vertuschen
Murnau/Oberbayern– Wie erst vor kurzem bekannt wurde, plante ein 18-jähriger Mann, der wohl der extrem linken Szene zuzuordnen ist, offenbar einen Brandanschlag auf das Ladengeschäft des NPD- Kreisvorsitzenden Oberland im bayrischen Murnau. Es ist wohl nur dem Zufall und der grenzenlosen Dummheit des Beschuldigten zu verdanken, das aus dem Vorhaben zum Glück nichts wurde. Wie das Murnauer Tagblatt unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, beschaffte sich der Mann, der gegenüber den Beamten ein volles Geständnis ablag, am 22.Juni gegen Abend an einer Tankstelle in der Nähe, Benzin, mit der Absicht es in eine Flasche zu füllen und diese gegen die Schaufensterscheibe des Ladengeschäftes zu schleudern. Angeblich sei der Täter laut Zeugenaussagen bereits zu diesem Zeitpunkt so stark alkoholisiert gewesen, das er während des Abfüllens Spritzer von Benzin ins Auge bekam, dadurch orientierungslos wurde und deswegen seinen heimtückischen Plan schnell wieder verworfen haben soll. Anschließend habe er auch noch von seinem Benzingemisch getrunken. Der Sprecher der zuständigen Polizeidirektion Weilheim dazu:
"Er wusste offenbar nicht mehr was er tat".
Angesichts dieser Aussage verwundert es einem schon, das der Kerl offenbar noch fit genug war um zum Bahnhof zu laufen und auf seinem Weg dorthin, der ihn an besagtem Laden vorbeiführte, einen Stein gegen die Schaufensterscheibe zu werfen. In dem Haus hielten sich zu diesem Zeitpunkt der NPD- Kreisvorsitzender Oberland und dessen Angehörige auf die daraufhin die Polizei verständigten. Das eigentlich Skandalöse an diesem Vorfall ist aber mal wieder das Verhalten der Ordnungshüter. Ohne mit der Wimper zu zucken erklärte der Polizeisprecher gegenüber dem Tagblatt, das man zunächst die Öffentlichkeit außen vor lassen wollte, um zu verhindern das sich von nationaler Seite Protest
"auf der Straße nach dem Motto: Wir sind hier Opfer"artikulieren könnte. Man stelle sich den umgekehrten Fall vor: Ein „Rechter“ hätte einen Anschlag auf einen linken Jugendclub oder dergleichen geplant und die Polizei hätte versucht dies aus Angst vor einem öffentlichen Aufschrei geheim zu halten. Der verantwortliche Polizei-Chef hätte mit Sicherheit seinen Hut nehmen können oder wäre zum einfachen Streifenpolizisten der bei Ampelausfall den Verkehr regelt, degradiert worden.
NPD-Kreisverband Oberland