16.04.2007
Lesezeit: etwa 7 Minuten
Chefredakteur befiehl, wir folgen dir!
»
Zur Hauptseite wechselnAm 30.Juli 2006 hielt es Sabine Christiansen für angebracht, einen lupenreinen Stalinisten in ihre Quasselrunde zu bitten.
Es handelte sich dabei um ein MLPD-Mitglied, der seiner Partei aus einer Erbschaft eine Millionenspende zukommen ließ, wofür ihm Christiansen ihren „Respekt“ aussprach. Die Maxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) wünscht sich nichts weniger, als daß sich die Arbeiterklasse unter Führung der MLPD zum bewaffneten Aufstand erheben, den bürgerlichen Staatsapparat zerschlagen, die Diktatur des Proletariats errichten und gegen die Konterrevolution verteidigen solle. Möglicherweise ist die MLPD nur deshalb vor einem Verbotsverfahren der BRD-Musterdemokraten geschützt, weil das System mit Krypto-Stalinisten und Symphatisanten durchsetzt ist oder weil man ihre irrationalen Thesen nicht ernst nimmt, im Gegensatz dazu aber befürchtet, daß es einer nationalen Formation gelingt, sich in den Herzen und Köpfen der Deutschen zu verankern. Aus diesem Grund, und aus keinem einzigen anderen, weigern sich Sabine Christiansen, Maybritt Illner, Sandra Maischberger usw. Vertreter der nationalen Opposition, wie Udo Voigt, Dr. Gerhard Frey oder Persönlichkeiten aus dem freien Widerstand in ihren Sendungen zu Wort kommen zu lassen, da sie genau wissen, daß sie ein ähnliches Debakel erleben würden, wie Alt-Talkmeister Böhme mit (dem damals noch standfesten) Jörg Haider. Aber mit solchen Fragen braucht sich die Christiansen ab Sommer ohnehin nicht mehr zu befassen. Sie tritt in die Dienste des US-Wirtschaftssenders CNBC und wird sich in einer neuen Quasselrunde namens „Global Players“ ihre Brötchen verdienen. Da diese Sendung in englischer Sprache sendet, kann die Christiansen auf Fremdsprachenkenntnisse aus ihrer früheren Tätigkeit als Lufthansa-Stewardess zurückgreifen. CNBC-Chef Buckley jedenfalls pries die Christiansen als eine kompetente, global denkende Persönlichkeit, die rund um die Welt mit Entscheidungsträgern sprechen werde.
Ob der vakante Christiansen-Nachfolger - Günther Jauch hat ja mittlerweile angesagt - sich trauen wird, anstelle vom ewig gleichen, seichten Gutmenschen-Gebrabbel, wirklich interessante und polarisierende Diskussionen zustande kommen zu lassen, muß bezweifelt werden. Zu sehr spielen sich Politik und Medien die Bälle zu, wenn es darum geht, brisante Themen zu marginalisieren und gleichzeitig sekundäre Ereignisse mit Tatarenmeldungen aufzubauschen (Vogelgrippe, Computerspiele, „Rechtsextremismus“,
Schießerei im Gaza-Streifen usw.).
Die letzten Wochen boten wieder Musterbeispiele für die mit Tendenzjournalismus kaum noch zu erklärenden Verdummungskamnpagnen der BRD-Medien. Der großen Mehrheit der BRD-Meinungsmacher ist die russische Regierung unter Putin mehr als verdächtig, weil sich Putin nicht den Spielregeln der internationalen Hochfinanz und der dümmlich-naiven Weltsicht des BRD-Gutmenschentums unterwirft, sondern die nationalen Interessen Rußlands vertritt. Grund genug, für die BRD-Propagandaabteilungen heraus-zuposaunen, in Rußland gäbe es Menschenrechtsverletzungen, Demokratiedefizite, mangelnde Presse- und Meinungsfreiheit, gar organisierte Morde und so manches mehr, was in freiheitlich-demokratischen Staaten Marke BRD, USA oder Israel (hier wird zur Zeit gegen fast die gesamte Staats-und Regierungsspitze wegen krimineller Delikte, wie Vergewaltigung, Bestechung, Korruption usw., ermittelt) natürlich undenkbar sei. Unvergessen sind dabei die anmaßenden Attacken von Illner, Christiansen und anderen auf Putin während Fernsehinterviews anläßlich seiner Besuche in der BRD, bei denen die Koryphäen des BRD-Politentertainments jedoch froh sein konnten, daß Putin intelligent genug ist, daß er diese vor versammeltem Fernsehpublikum nicht bis auf die Knochen blamiert hat und ihnen die Schmierenkomödie mit dem Titel „BRD-Demokratie“ um die Ohren gehauen hat. Es ist vom ehemaligen Geheimdienstler Putin anzunehmen, daß ihm die Zustände in der BRD und die zweifelhafte Qualität dessen politischen Führungspersonals durchaus bekannt sind.
Den BRD-Systemjournalisten kann man im für sie günstigsten Falle nur selektive Wahrnehmung bescheinigen (tatsächlich ist wohl missionarischer Weltverbesserungswahn und ideologisch motivierter Vernichtungswille), als sie über die Begleitumstände einer Anti-Putin-Demonstration in Moskau Ende vergangenen Jahres berichteten. So greinte man, daß die etwa 2500 Demonstranten unter Führung des früheren Schach-Weltmeisters Karpow von mehr als dreimal sovielen Polizisten empfangen wurden, daß alle Transparente und Plakate von der Polizei kontrolliert wurden und die Demonstranten nur wenige hundert Meter marschieren durften. Man könnte meinen, daß diese Demonstration im freiheitlichsten Staat, den es jemals auf deutschem Boden gab, durchgeführt wurde. In der BRD-Demokratie ist man allerdings noch etwas genauer, hier müssen unbequeme Demonstrationsteilnehmer ihren Personalausweis bei der Polizei abgeben, um sie registrieren zu können, wie unlängst in Gräfenberg bei Forchheim geschehen. Vielleicht kann Frau Merkel diese demokratische Gepflogenheit Herrn Putin beim nächsten Treffen schmackhaft machen.
Ansonsten reicht uns der Hinweis auf die Vorfälle in Augsburg im November, die Versuche von Politikern und Polizei die NPD-Weihnachtsfeiern in München und Passau zu verhindern, der Großeinsatz der Polizei zur versuchten Verhinderung der Wintersonnwendfeier der Ingolstädter NPD, die Großrazzia der Polizei in Baden-Württemberg Ende 2006 gegen hunderte nationale Bürger ohne jeden Anlaß, die mutmaßliche Verwicklung und Mitwisserschaft von höchsten BRD-Politikern und Polizisten bzw. Soldaten in völkerrechtswidrige Aktionen in Ex-Jugoslawien, Afghanistan und Irak, die ungeklärte Inhaftierung und Mißhandlung des als „Bremer Taliban“ bekanntgewordenen Türken Kurnaz und anderer, die Machenschaften der Kartellparteien im Dresdner und Schweriner Landtag gegen die NPD, um auf den Gedanken kommen zu können, daß die BRD, ähnlich wie die Ex-DDR, lediglich nur von sich behauptet, eine Demokratie zu sein.
Wie sehr politische Motive bei Polizeiaktionen eine Rolle spielen, zeigt ein Detail der Ermittlungen gegen den wegen seiner Drogen- und Zwangsprostituiertenexzesse zeitweilig ins Abseits geratenen Michel Friedman. So sollen die Ermittlungen gegen ihn massiv behindert worden sein. Ein Bundespolizei-Hauptkommissar kritisierte intern eine seiner Ansicht nach zu lasche Drogenrazzia gegen den früheren Vizepräsidenten des Judenzentralrates und fühlte sich danach von Vorgesetzen ständig gemobbt. Er wurde schließlich von Berlin nach Hamburg versetzt. Außerdem seien er und seine Kollegen vom Bundespolizeiamt Berlin angewiesen worden, verschiedene Ermittlungen gegen ukrainische Menschenhändler einzustellen. Auch die Aktionen von Polizei und Justiz gegen den Enthüllungsjournalisten Udo Ulfkotte, Autor des Buches „Der Krieg in unseren Städten - Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern!“, lassen auf eine politisch motivierte Kampagne schließen. Gleichzeitig offenbart sie den erbärmlichen Opportunismus, die Feigheit und die fehlende Solidarität der Medienmeute in diesem Land, ihrem Kollegen beizustehen und diese Skandale öffentlich zu machen. Es sind dieselben Figuren, die bei einer Dreißig-Personen-NPD-Demonstration aber vom Normalbürger Zivilcourage und Einsatz für die Demokratie verlangen oder den Miltenberger Pfarrer bejubeln, der Mut bewiesen habe, weil er den Schalter umgelegt hat, um mit Glockengeläut eine JN-Kundgebung zu stören.
Letztendlich beweist aber das Beispiel DDR, daß es auch gleichgeschalteten Bewußtseinsmanipulateuren auf Dauer nicht gelingen wird, den wachsenden Widerspruch zwischen Lebenswirklichkeit und Propaganda auf Dauer zu verschleiern. Deshalb ist die systematische Verdummung von Kindern und Jugendlichen für das System eine überlebensnotwendige Selbsterhaltungsmaßnahme. Wie sagte doch ein Mitarbeiter der Regionalen Arbeitsstelle für Jugendhilfe, Schule und interkulturelle Arbeit in Schwerin:
„Für die Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern (Aber nicht nur dort!, Anm. d. Red.) und für die berufliche und persönliche Zukunft der Jugendlichen wird es nicht in erster Linie entscheidend sein, ob sie in der Schule den Unterrichtsstoff für Chemie oder Grammatik geschafft haben. Sondern ob sie als mündige Bürger gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können.“ In einer Gesprächsrunde im Radiosender „Antenne Bayern“ zum
Thema „Kampf gegen Rechts“ erklärte der stellvertretende Bürgermeister von Cham, Lommel, von Beruf Lehrer, sinngemäß, daß man beim Kampf gegen rechts mehr über Emotionen und weniger mit reiner Wissensvermittlung arbeiten müsse. Auch sei der Pädagogik Vorrang vor der Behandlung von Sachthemen zu geben. Auch hier ein offenes Bekenntnis zur Notwendigkeit von Manipulation und Desinformation von Schülern zum Zwecke der politisch korrekten Konditionierung. Man kann, so die Folgerung, in der BRD ruhig dumm sein, solange man gegen „Rechts“ist. Wer aber dumm ist, kann niemals mündig sein, weil er von den Medien manipulierbares Stimmvieh für die Systemparteien ist. So werden ja bereits zwölfjährige Kinder, die von ihren dunkelroten Eltern Plakate gegen „Rechts“ in die Hand gedrückt bekommen haben, wie jüngst im brandenburgischen Kleinow geschehen, als Helden und Verteidiger der Demokratie gefeiert. Wie krank sind Menschen, die derartiges in die Welt setzen? Wie krank sind Menschen, die solches glauben? So schließt sich der Kreis.