12.07.2007
Lesezeit: etwa 5 Minuten
... für…
»
Zur Hauptseite wechselnDulce et decorum est pro patria mori! Ist es wirklich so süß und ehrenvoll, den Tod für’s Vaterland zu sterben?
Ist es ein Heldentod, den ein Söldner durch Zerfetzung seines Leibes, mit aufgerissenem Bauch, mit abgerissenen Gliedmaßen, mit zerschossenem Gesicht erleiden muß? Sind die Verteidiger unserer Heimat allen Ernstes als solche zu definieren, wenn sie irgendwo hin auf dieser Erde von bekannten und dennoch dubiosen Mächten angezettelten Kriegen für ein ihrem normalen Sold übersteigendes Blutgeld auf nicht deutschem Boden, für dessen Sicherheit sie ihren Dienst - entsprechend unserer Verfassung - wehrhaft zu sein haben, als Söldner verhökert werden? Denn was ist es anderes? Unsere deutschen Soldaten werden mißbraucht und somit quasi degradiert. Unsere Landesverteidigung, die hoffentlich nie Notwendigkeit fordert, ist mit derartigen weit über ein vaterländisches Ziel hinausgehenden kriegerischen - denn nichts anderes ist es - Einsätzen zweckentfremdet. An wessen Nabelschnur hängen wir Deutschen eigentlich? Und wer hat das wohl zu verantworten? Vielleicht müssen wir uns ganz sachlich fragen, wie souverän sind wir überhaupt? Oder ist das Geschwätz unserer so hoch gepriesenen Souveränität nichts weiter als eine rhetorische Farce?
Drei deutsche Kameraden sind kürzlich in Afghanistan gefallen und zu viele andere sind verwundet worden. Dürfen wir der Toten an ihren Gräbern mit einer Mahnwache gedenken, so wie wir es für die Gefallenen der beiden vorherigen Weltkriege immer wieder, auch gegen Widerstände irgendwelcher fehl- oder ferngesteuerter realitätsfremder antideutscher Vasallen, unternehmen? Oder werden auch dann gegen uns hetzende Gröler und Randalierer ungehindert zugelassen? Möglicherweise mit Unterstützung irgendeines kirchlichen Oberhirten, so wie z. B. vor kurzer Zeit in Brandenburg? Diese drei Gefallenen sind ein Symbol für weitere, auch in Deutschland sehr gut mögliche terroristische Attentate gegen die Zivilbevölkerung. Was sollte uns das wundern, wenn wir bedenken, daß sich in unserem Lande gut 20% Ausländer tummeln, deren Terrorpotenzial überhaupt nicht einzuschätzen ist? Vor ungefähr 15 bis 20 Jahren kursierte die Parole: Das Boot ist voll! Das stimmt längst nicht mehr! Das Boot sinkt! Unsere im Verhältnis zu Großdeutschland kleine BRD ist vollgestopft mit ca. 82 Millionen Menschen. Früher, als Ostpreußen, Westpreußen und Schlesien zu unserem Deutschland rechtmäßig gehörten, zählten wir lediglich ca. 62 Millionen. Und immer mehr "Trojanische Pferde" stehen getarnt in unserem Lande. Unsere Feudalvasallen, die uns Deutsche möglicherweise schon längst meistbietend verschachert haben, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weniger am Wohlergehen und am Schutz und an der Sicherheit des deutschen Volkes interessiert, als viel mehr an ihren diesbezüglich eigenen Bedürfnissen. Und hier würde dann ihr Amtseid zum Meineid! Wenn ich die ersten beiden Weltkriege erwähnt habe, so nehme ich Bezug auf die derzeitige Weltsituation. Ich behaupte, wir befinden uns - so unpopulär es auch ist - bereits im dritten Weltkrieg! Dieser wird mit völlig anderen Strategien und Kampfmitteln ausgetragen, als die uns landläufig bekannten konventionellen Kriege. Aber genau das macht sie so heimtückisch! Sie sind viel perfider, gemeiner, weittragender und umfassender als alle anderen. Wenn wir weiterhin zugrunde legen, welche weit übersteigerte Fruchtbarkeit die menschliche Spezies unter Beweis gestellt hat, sehen wir uns als Glied von ca. 6,5 Milliarden Menschen. Sehen wir die täglichen essentiellen Bedürfnisse jedes leben wollenden Menschen, dann müssen wir auch zwangsläufig die Überforderung unseres einzigartigen (in unserem Sonnensystem) Planeten erkennen. Dem bereits stattfindenden dritten Weltkrieg wird eine weitere hoch wesentliche Begründung unübersehbar mitverursachend anstehen: Kampf um Wasser! Es spielt - wie ich meine - unter dem genannten Aspekt keine Rolle mehr, daß wir Deutschen die Kriegsverlierer sind, und man unsere Staatslenker und somit uns je nach Siegerlaune manipulieren kann. Daß uns zeit- und grenzenlose Reparationen auferlegt wurden. Daß Begriffe wie Souveränität, Brüderlichkeit, Einigkeit und Recht und Freiheit, Sicherheit und Ordnung, Solidarität, Reziprozität, Würde, Ehre, Nationalempfinden und vieles andere mehr - ganz im Gegensatz zu anderen Staaten - uns aus taktisch-psychologischen Tricksereien vorenthalten bleiben. Man ist sehr schnell dabei, wenn es darum geht, die im Dritten Reich sog. Jawohl-Sager schmälichst zu verdammen. Nun sagen Sie mir bitte, mit welch ausgeprägtem Rückgrat kämpfen unsere "Volksvertreter" für die Belange des Deutschen Volkes?
Ich frage mich, ob unsere Frau Pastorentochter und Friedenskanzlerin und oberste Kriegsherrin überhaupt imstande ist, eine globale politische Katastrophe zu erkennen, geschweige denn, sie ohne Einverständnis des G. W. Bush zur Kenntnis nehmen zu dürfen? Müssen wir annehmen, daß der Pakt mit den USA unter Umständen mit der jetzigen Konstellation ein riesiges Gefahrenpotenzial ergibt? Wäre es nicht klüger, mehr Sympathien in ein Miteinander pro Rußland zu investieren? Mein Fazit lautet: Raus aus allen Kriegsgebieten, in denen die USA vermeintliche Widerstände ihres Globalbesitzanspruches brachial brechen will. Was die USA als Kriegsmacht betrifft, so haben sie sowohl in Korea wie auch in Vietnam den Nimbus ihrer zur Schau getragenen Unbesiegbarkeit verloren. Aber sie versucht, das vergessen zu machen, indem sie nach wie vor die Weltmacht anstrebt,als wäre das alles nie geschehen. Ihre von diesen Kriegen zerstörten Veteranen werden es ihnen danken. Es verbleibt in mir der Eindruck des Revanchismus. Warum sollen Deutsche Soldaten diese okkupatorischen Dispositionen mit ausfechten? Kameraden der Bundeswehr! Wir brauchen Euch hier! Es gibt genug zu tun für uns alle mit Eurer Hilfe. Ihr habt im Ausland nichts verloren! Deutschland - Kameraden - Deutschland ist hier!
gez.:
Falk Major