30.01.2008
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Pappnasen gegen Rechts? Bravo, Herr Ude!
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Zur Hauptseite wechselnMünchner Faschingszug findet trotz Zentralrats-Kritik statt / „Gedenken mit der Narrenkappe“
Moralischen Beistand für den Münchner SPD-Oberbürgermeister Ude, der wegen des Münchner Faschingszugs am 27. Januar („Holocaust-Gedenktag“) ins Visier des Zentralrats der Juden in Deutschland geraten ist, hat die Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) bekundet. Ude, so der BIA-Spitzenkandidat zur Münchner Kommunalwahl am 2. März, Karl Richter, sei insofern ein „besonders tragisches Opfer der Knobloch-Schelte“, als er erst am Tag zuvor das „Münchner Bündnis für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat“ gegen vermeintliche „rechte Tarnlisten“ mobilisiert habe – „alles umsonst“. Richter wörtlich:
„Jetzt bleibt dem Münchner Oberbürgermeister nur noch eines – er deklariert den Faschingszug zur Holocaust-Gedenkveranstaltung um und läßt das ´Münchner Bündnis für Toleranz´ gleich im Narrenzug mitmarschieren. So wird der Münchner Faschingszug doch noch zur Holocaust-Gedenkveranstaltung.“
Die Bürgerinitiative Ausländerstopp wünsche dem „Gedenken mit der Narrenkappe“ gutes Gelingen und dem Münchner Oberbürgermeister für seine weitere politische Karriere mehr Erfolg bei der Vergangenheitsbewältigung als bisher. Einem Bericht des Berliner „Tagesspiegel“ zufolge hatte Ude eingeräumt, daß frühere Münchner Gedenkfeiern am „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ „leider keinerlei Resonanz in den Medien und der Öffentlichkeit gefunden haben“.
Für die von Ude angekündigten Aktivitäten im Rahmen des „Münchner Bündnisses für Toleranz, Demokratie und Rechtsstaat“ bot die Bürgerinitiative Ausländerstopp heute im Büro des Oberbürgermeisters im Münchner Rathaus ihre Kooperation an. „Toleranz und Demokratie – da würden wir uns gerne einbringen“, sagte BIA-Spitzenmann Richter. Der Bürgerinitiative Ausländerstopp sei es wichtig, im Rahmen der angekündigten „Toleranz“-Aktivitäten „Gesicht zu zeigen“, so Richter: „Um klarzumachen, daß in München für den Ungeist von Intoleranz und Gewalt kein Platz ist.“
Bürgerinitative Ausländerstopp München