30.01.2008
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"Knobloch schadet jüdischen Interessen"
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Zur Hauptseite wechselnBürgerinitiative Ausländerstopp begrüßt aber Wahlkampfhilfe durch die Zentralratschefin
Mit ihren jüngsten „Forderungen“ an das Wahlverhalten der Münchner Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl am 2. März hat die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, nach Auffassung der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) den Interessen der jüdischen Gemeinschaft einen Bärendienst erwiesen. Frau Knobloch, sagte der Spitzenkandidat der Bürgerinitiative, Karl Richter, sei „nicht die geeignete Instanz, von den Münchner Wählerinnen und Wählern ein ihr genehmes Stimmverhalten zu fordern – demnächst kommt dann vielleicht der Blindenbund oder der ADAC auf die gleiche Idee.“
Außerdem könne sich angesichts der „oberlehrerhaften Larmoyanz“ Knoblochs bei vielen Münchnerinnen und Münchner der fatale Eindruck des „Dreinredens in die persönliche Meinungsbildung“ aufdrängen – mit verheerenden Folgeschäden für das Ansehen des Zentralrats und der von ihm vertretenen jüdischen Mitbürger. Knoblochs Belehrungen könnten bei der bevorstehenden Stadtratswahl als „herber Schuß nach hinten“ losgehen. „Wir bedanken uns aber schon mal herzlich für die kräftige Wahlkampfunterstützung durch eine ausgewiesene Sympathieträgerin“, sagte Richter.
Im übrigen handle es sich bei der Bürgerinitiative Ausländerstopp mitnichten um eine „Tarnliste“, wie die Zentralratschefin am Sonntag bei einer Veranstaltung an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität („Erinnern heißt handeln“) gemutmaßt hatte. „Wir stehen jedem offen und laden Frau Knobloch gerne ein, sich persönlich ein Bild von uns zu machen. Wir haben es wirklich nicht nötig, uns zu tarnen. Auch das Diffamieren anderer durch ausgelutschte Nazi-Vergleiche überlassen wir gerne anderen.“
Bürgerinitative Ausländerstopp München