06.02.2008
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"Herr Ude, wir kommen!"
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Zur Hauptseite wechselnFulminanter Wahlkampfauftakt der Bürgerinitiative Ausländerstopp / Münchner „Toleranz“-Bündnis mobilisiert 48 Gegendemonstranten
Rund 400 Besucher ließen es sich trotz massiver Hetze vonseiten der Münchner Lokalmedien und der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch („Zusammenrottung von Verbrechern“), nicht nehmen, am Wahlkampfauftakt der Münchner Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) teilzunehmen, der am heutigen Aschermittwoch im Münchner Stadtteil Hasenbergl stattfand.
Alle Veranstaltungsredner, unter ihnen der Parteivorsitzende der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), Udo Voigt, und die NPD-Fraktionsvorsitzenden in den Landtagen von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, zeigten sich in ihren durchweg kämpferischen Redebeiträgen optimistisch, daß der Bürgerinitiative Ausländerstopp unter ihrem Spitzenkandidaten Karl Richter bei der Münchner Stadtratswahl am 2. März der Sprung in das Münchner Rathaus gelingen werde – eine Einschätzung, die Medienberichten der letzten Tage zufolge inzwischen auch vom Münchner „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ geteilt wird.
BIA-Spitzenkandidat Richter kündigte unter dem Beifall der Versammlung schon jetzt eine konstruktive und konsequente inländerfreundliche Oppositionsarbeit im Münchner Stadtrat an. Man werde über das Thema „Ausländerkriminalität“ hinaus zahlreiche weitere Themen ansprechen, die der einheimischen Münchner Stadtbevölkerung auf den Nägeln brennten; es werde „am 2. März eine Kraft und eine Bewegung auf dem Stimmzettel stehen, die sich nicht lange erklären“ müsse und auf ein breites Votum der „großen normalgebliebenen Münchner Bevölkerung“ bauen könne.
In einer launigen und mit viel Applaus bedachten Aschermittwochsrede nahm daraufhin der stellvertretende NPD-Bundesvorsitzende Sascha Roßmüller die Versäumnisse und Fehlleistungen der etablierten Politik aufs Korn. Der derzeitige Bundestag, so Roßmüller, stelle sich für „jeden, der Augen im Kopf hat, als ein Wettrennen trojanischer Esel der Globalisierung“ dar. Was die bayerische Landespolitik angehe, so schaufle die regierende CSU „permanent infrastrukturelle Milliardengräber, gegen die selbst der Turmbau zu Babel noch ein Vorzeigeprojekt“ sei.
Die Zahl der vom Münchner „Toleranz“-Bündnis mobilisierten Gegendemonstranten erreichte in den Mittagsstunden ihr Maximum von 48 (in Worten: achtundvierzig) gezählten Teilnehmern.
München, 06.02.2008
Bürgerinitative Ausländerstopp München