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26.05.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Bayerische NPD gedenkt Günther Schwemmer


Nachruf

Bei einem Autounfall verstarb am vergangenen Montag Günther Schwemmer, ehemaliges Mitglied des NPD-Landesvorstandes Bayern.

Günther Schwemmer wurde am 11.12.1962 in Auerbach / Opf. geboren. Nach seinem Abitur absolvierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und an der Universität Bayreuth das Studium der Betriebswirtschaftslehre, das er 1990 als Diplom-Kaufmann abschloß. Danach arbeitete Günther Schwemmer als Bilanzbuchhalter, Managementberater, -trainer und Dozent für kaufmännische Fächer in den verschiedensten Unternehmen. Seit 1996 war er dann als freier Unternehmensberater, Unternehmensanalytiker und Trainer für Firmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Ukraine und Weißrußland tätig.

Seit frühster Jugend betätigte sich Schwemmer auch politisch. So trat er 1980 als 18-Jähriger der NPD und wenig später auch dem Nationaldemokratischen Hochschulbund (NHB) bei. Viele Jahre war Günther Schwemmer Mitglied des Landesvorstandes der NPD in Bayern. 1993 trat er dann aus der NPD aus und wandte sich wenig später der DVU zu. 1998, nach dem Landtagseinzug der DVU in Sachsen-Anhalt, wurde Schwemmer Pressesprecher der Fraktion. Ab 1999 war der Wahl- und Gesinnungspreuße dann in der gleichen Funktion bei der DVU-Fraktion in Brandenburg tätig. Nach dem zweiten Einzug der DVU in den Landtag von Brandenburg 2004 unterstützte Schwemmer die Fraktion als parlamentarischer Berater in Wirtschafts-, Haushalts- und Finanzfragen. Seit 2003 war Günther Schwemmer zusätzlich als Stadtverordneter der DVU in Potsdam ehrenamtlich tätig.

Trotz seiner Funktionen in der DVU verlor er niemals den Kontakt zur NPD. 2006 wurde Schwemmer neben seiner DVU-Mitgliedschaft auch wieder Mitglied der NPD. So oft es seine Zeit zuließ, war er Gast auf Parteiveranstaltungen in seiner Wahlheimat Brandenburg. Regelmäßig schrieb Schwemmer für die "Deutsche Stimme". Vor allem geistesgeschichtliche Themen – hier schwerpunktmäßig die Konservative Revolution aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts – waren es, die Schwemmer zur Feder greifen ließen. Evola, Spann, Moeller van den Bruck waren die Denker, die ihn faszinierten.

Plötzlich und unerwartet wurde der 46-Jährige nun aus dem Leben gerissen. Unser Mitgefühl gilt daher seiner Familie und den Angehörigen.

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