19.04.2007
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Teilhauptschulen erhalten
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Zur Hauptseite wechseln01.07.2005 Die NPD-Bayern prangert die asoziale Schulpolitik der CSU-Staatsregierung an
Edmund Stoiber, CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident, möchte gerne als Musterschüler gelten. Nach der Landtagswahl im September 2003 beschloß die CSU-Staatsregierung eine Reihe drastischer "Sparmaßnahmen" zu Lasten sozial Schwacher, Behinderter, Polizei- und Forstbeamten, Sportvereinen und Feuerwehren. Jetzt kommen die Schüler dran. Der CSU-beherrschte Bayerische Landtag hat am 22. Juli 2004 beschlossen, daß die Hauptschulen in Bayern künftig alle Klassenstufen anbieten müssen. Dies bedeutet faktisch die Auflösung aller noch bestehenden 429 Teilhauptschulen in Bayern.
Im letzten Schuljahr wurden in Bayern bereits 69 von 498 Teilhauptschulen geschlossen. Rund 500 Lehrerstellen sollen so eingespart werden. Auf Kosten der Schulkinder auf dem flachen Land, deren Eltern und der kleinen Gemeinden verfolgt die CSU-Führung ihr ehrgeiziges Ziel, bis zum Bundestagswahljahr 2006 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Bezahlen sollen das jetzt die Gemeinden: Kostet ein Grundschulplatz am Ort bisher rund 570 Euro im Monat, so wird die Schulverbandsumlage an die Gemeinden der Kreisschulen etwa 1.500 Euro kosten. Hinzu kommen die Kosten für die Schulbusse.
Für die Kinder bedeutet das, längere Schulwege, noch größere Schulklassen, weniger Zeit für individuelle Betreuung und Förderung. Viele Schulen, die jetzt geschlossen werden sollen, wurden erst in den letzten Jahren mit viel Geld und Aufwand renoviert und erweitert. Jetzt sollen sie leer stehen, während in den großen Kreisschulen Kinder in überfüllten Klassenzimmern (oder Containern) sitzen und in den Städten der Ausländeranteil in den Grund- und Hauptschulen das Lernniveau deutlich vermindert.
Damit fällt die Hauptschule, die mit der 6-stufigen Realschule bereits einen grobe Herabstufung ("Restschule") hinnehmen mußte, quasi den kapitalistischen Rationalisierungs- und Zentralisierungsbestrebungen der CSU-Führung zum Opfer. Wie schon bei der Verwaltungsreform (Krankenhäuser, Amtsgerichte, Forstämter) sollen jetzt wohl die Schulen in Bayern gnadenlos für die Globalisierung "schlank" gemacht werden.
Bildung ist kein Profitcenter sondern Zukunftsinvestition! Was heute an der flächendeckenden Schulversorgung "eingespart" wird, rächt sich schon morgen! Die NPD-Bayern fordert daher die Erhaltung der Teilhauptschulen auf dem Land. Wenn gespart werden soll - dann richtig, z.B. durch die Ausweisung rechtskräftig abgelehnter, aber weiterhin geduldeter - Asylbewerber und konsequente Abschiebung krimineller Ausländer (rund ein Drittel aller Haftplätze in Bayern werden von Ausländern belegt). Allein mit den hier eingesparten Kosten könnten sogar noch zusätzliche Lehrkräfte eingestellt werden. Die NPD-Bayern wird in den nächsten Monaten mit Flugblättern und Unterschriftenaktionen für den Erhalt und den Ausbau der Teilhauptschulen werben.