16.01.2009
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Deutsche Wirtschaft in der Krise
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Zur Hauptseite wechselnDie schlechten und wildesten Meldungen aus der deutschen Wirtschaft wollen einfach nicht abreißen. Banken brauchen immer mehr Kapital vom Staat, um überleben zu können, weshalb die deutsche Regierung die Banken gleich verstaatlichen sollte, was dem deutschen Bürger, billiger kommen würde.
Den Autoherstellern lauf die Kunden weg und ausgerechnet der Erzkapitalist Henry Ford wußte bereits die Ursache, denn: “Autos kaufen keine Autos”. Die deutsche Ausfuhr von Gütern sank im November letzten Jahres so stark wie seit 15 Jahren nicht mehr. Und auch der deutsche Maschinenbau wartet mit einer Hiobsbotschaft auf: Der Auftragseingang brach ebenfalls im November letzten Jahres um dreißig Prozent ein. Das jeder dritte Auftrag wegbricht war noch nie der Fall.
In Oberfranken ist der Porzellanhersteller Rosenthal Zahlungsunfähig und soll einem Bericht der Kapitalistenzeitung “Financial Times Deutschland” zufolge, in italienische Hände übergeben werden. Trotz der Zahlungsunfähigkeit Rosenthals läuft der Geschäftsbetrieb zuerst einmal weiter und hofft auf einen Vertragsabschluß mit einem neuen Geldgeber, dessen Name nicht genannt wurde. Beteuerungen, daß keine weiteren Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, sind zwar begrüßenswert aber meist kommt es anders, als man denkt. Nach Hilfestellungen seitens des neuen Geldgebers sollen nur noch 1000 Arbeiter in den beiden Werken Selb und Speichersdorf beschäftigt werden. Waren es 1996 bei Rosenthal immerhin noch um die 2000 Mitarbeiter. Die Kapitalistenzeitung ist in der Regel sehr gut informiert, aber das Unternehmen in Selb gab dazu keine Stellungnahme ab. In den oberfränkischen Werken sollten alle deutschen Arbeiter weiterbeschäftigt werden. Diese Werke gehören den deutschen Arbeitern und nicht den Italienern. Notfalls müssen sich die Werktätigen in Selbstorganisation zusammenschließen, um ihre Arbeitsplätze in Oberfranken kämpfen und um den Erhalt und der Übergabe der Produktionsstätten und Produktionsmittel in deutsche Hände durchzusetzen. Solidarität in der Gemeinschaft der Schaffenden - so erklärt sich der moderne Nationalismus.