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13.11.2007

Lesezeit: etwa 1 Minute

Rauchverbot nach Gutsherrenart!

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Nach dem Willen der CSU-Staatsregierung gilt ab 01. Januar 2008 in sämtlichen bayerischen Gaststätten, aber auch in allen Bierzelten ein totales Rauchverbot.
Diese Entscheidung ist bemerkenswert in der Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist. So wollten doch zunächst vierzig CSU-Landtagsabgeordnete Ausnahmen für kleine Wirtshäuser und Festzelte durchsetzen. Doch der Schuß ging nach hinten los und die CSU-Fraktion beschloß mit nur fünf Gegenstimmen das strikteste Rauchverbot in der ganzen BRD,
wobei man sich schon fragen muß, was den Meinungswandel der restlichen 35 Abgeordneten herbeigeführt hat.
Auch wenn die bayerischen Nationaldemokraten aus Gründen der Volksgesundheit nicht das Rauchen fördern wollen, so soll es doch im Ermessen der Erwachsenen liegen, ob sie in Gastwirtschaften rauchen oder auch nicht, wobei während der Mittagszeit und in reinen Speiselokalen ein Rauchverbot durchaus begrüßenswert ist.
Es kann nicht angehen, daß Raucher verfolgt und schikaniert werden, während gleichzeitig über die Legalisierung harter Drogen debattiert wird, und Ekelfleisch-Dönerbuden sowie US-Fast-Food-Fraß-Ketten das Land überschwemmen.
Wie soll zudem das Rauchverbot auf den großen Volksfesten, z.B. dem Oktoberfest oder dem Gäubodenfest, durchgesetzt werden. Es ist doch völlig weltfremd anzunehmen, daß Raucher zum Rauchen das Festzelt verlassen und anschließend ihr Platz immer noch frei ist! Die Überwachungskosten den Festwirten aufzubürden, ist wieder einmal typisch für die nach Gutsherrenart agierende politische Klasse unseres Landes.

Mit dem totalen Rauchverbot droht außerdem vielen einheimischen Wirten, zumal auf dem Lande, der Todesstoß!
Hier ist nicht nur eine Branche, sondern ein Teil unserer bodenständigen Kultur bedroht: Gerade die typische bayerisch-fränkische Gastwirtschaft wurde in den letzten Jahren immer mehr an die Wand gedrückt: Durch unsinnige, zeitintensive Verordnungen und die familienstarke ausländische Billigkonkurrenz, bei denen die Gewerbeaufsicht offensichtlich immer öfter angstvoll beide Augen zudrückt.
Die bayerische NPD will das gute alte deutsche Wirtshaus, das ein Stück Heimat ist, als Kulturgut erhalten wissen. Deshalb sollen die Wirte mit ihren Stammgästen selber entscheiden können, ob geraucht wird, oder nicht. Selbstbestimmung statt immer mehr behördlicher Schikanen!
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