19.04.2007
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Die USA druckt willkürlich Geld
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Zur Hauptseite wechseln19.12.2005 Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU): Die USA druckt willkürlich Geld!
Der neue Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) überraschte den aufmerksamen Zuseher bei der Fernsehsendung „Sabine Christiansen“ am 13. November 2005, bei der über die Verschuldung der BRD palavert wurde, mit einem für etablierte Politiker überraschenden Eingeständnis. Glos sagte: „Wir können nicht willkürlich Geld drucken, wie die Amerikaner. Da gehört auch eine gewaltige – ja, wie will ich sagen – Stärke dazu. Von der militärischen Stärke beginnend, bis zur innovativen Stärke. Bis zur Tatsache, daß man eine Währung hat, die immer noch das Vertrauen des größten Teils der Welt hat. Diese Möglichkeiten haben wir als relativ kleines Land nicht.“
Was bisher nur in nonkonformen Medien thematisiert wurde, gibt der neue Bundeswirtschaftminister offen zu: Die USA betrügen die ganze Welt. Sie lassen sich echte Werte liefern und bezahlen mit wertlosen Scheinchen. Bei einem Außenhandelsdefizit von etwa einer halben Billion Dollar pro Jahr kein schlechtes Geschäft. Zur Durchsetzung dieser Politik hat man die US-Armee, die unbotmäßige Staaten zur Strecke bringen oder zumindest bedrohen kann. Man betreibt hemmungslosen Wirtschaftsimperialismus, indem man amerikahörige Regierungen installiert und auf Rohstoffe und Märkte der betreffenden Länder Zugriff erlangt. Mit Hilfe der Weltbank und der Welthandelsorganisation werden Volkswirtschaften geknebelt. Man schreckt nicht einmal vor Wirtschaftsspionage gegen „befreundete Staaten und Partner“ zurück. Das alles führt dann dazu, daß der US-Dollar weltweit akzeptiert wird. Will das jemand nicht mehr, wie der Durch-schnittsdespot Saddam Hussein, der irakisches Erdöl nur noch gegen Euro abgeben wollte, gibt es eins auf´s Dach. Die USA überschwemmen die Erde mit Dollars und sichern sich dafür echte Werte, wie Rohstoffe, Patente, Land, Immobilien, Unternehmen, Infrastrukturen usw. Schaut man sich die Strippenzieher dieser Politik an, so wird man einen überproportionalen Anteil von Angehörigen jenes Volkes antreffen, die ständig darüber klagen, das sie seit 3000 Jahren von niemanden geliebt werden.
Der „Dollarhersteller“ ist die Federal Reserve Bank (FED), ein Zusammenschluß von 12 US-Privatbanken, die Bundesreservebanken genannt werden. Die Bundesreservebanken lassen Geld zum Selbstkostenpreis (z.B. zwei Cent pro Dollar-Note) drucken, und verleihen diese gegen Zins (z.B. vier Cent pro Dollar-Note und Jahr) an den Staat. Übrigens: Der oberste US-Gelddrucker, der Chef der Federal Reserve Bank, Alan Greenspan, hat sich im Alter von 79 Jahren nach einem Arbeitsleben voller Mühsal in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Sein Nachfolger ist Ben Shalom Bernake. Als der Chefvolkswirt der Bank Merrill Lynch, David Rosenberg, nach dem besonderen Talent von Bernake gefragt wurde, antwortete er mit unvergleichlichen jüdischen Humor: „Wir sind uns nicht sicher, ob es für das Drucken von Geld eines besonderen Talents bedarf.“
Angesichts der vielbeschworenen gegenwärtigen Rahmenbedingungen ist Bundeswirtschaftsminister Glos um sein Amt nicht zu beneiden.