08.10.2007
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Gutmenschenspektakel in Kronach
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Zur Hauptseite wechselnZum Tag der deutschen Einheit wurde in der Kronacher Kühnlenzpassage durch die Stadtoberen im Rahmen einer Veranstaltung unter dem seltsamen Motto "Kronach ist bunt" eine martialische Gedenktafel für die Opfer "rechter Gewalt" enthüllt.
Daß gerade am Nationalfeiertag allerorts wieder einmal mit großem Gedöns der Kampf gegen Rechts zelebriert wird, ist bezeichnend. Statt an diesem Datum wirklichen Problemen wie zum Beispiel der anhaltenden Massenarbeitslosigkeit in unserem Land den Kampf anzusagen, üben sich auch in Kronach Politiker ganz im Geiste der vor nunmehr 17 Jahren untergegangenen SED-Diktatur in "antifaschistischen" Betroffenheitsritualen, um damit wie so oft von anderen Dingen abzulenken. Wenn man in Kronach so gerne Opfern "rechter Gewalt" gedenken will, sollte man auch die zahlreichen Opfer linker Gewalt und von Ausländergewalt nicht vergessen, die hierzulande "politisch korrekt" nur allzu gerne unter den Teppich gekehrt werden.
Am 3. Oktober sollte man vielmehr daran erinnern, daß das Grundgesetz die Deutschen nachwievor dazu auffordert, die Wiedervereinigung ihres Vaterlandes zu vollenden. Deutsche Gebiete jenseits von Oder und Neiße stehen immernoch unter fremder Verwaltung. Man kann bis heute also eigentlich nur von einer deutschen Teil-Einheit sprechen. Weiterhin drängt sich uns in diesen Tagen die Frage auf, inwieweit die Bundesrepublik überhaupt demokratischer als die DDR sein soll, wenn Oppositionelle wieder derart stigmatisiert und verfolgt werden (wie beispielsweise Anhänger der NPD) und ein Bundesinnenminister fröhlich vom totalen Überwachungsstaat träumt.
Johannes Hühnlein,
NPD Kronach