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22.03.2005

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Proteste deutscher Bauern am 22. März 2005

Presseerklärung der NPD Niederbayern

Proteste deutscher Bauern am 22. März 2005

"Der Bauer ist des Vaterlandes erster Sohn." (Ernst Moritz Arndt)

Die meisten Menschen in der Bundesrepublik Deutschland werden die Meldungen über protestierende Bauern kaum wahrgenommen haben. Wozu auch!? Da fahren in Nord- und Mitteldeutschland, sowie in Linz und Salzburg ein paar Bauern mit ihren Traktoren in der Stadt spazieren und demonstrieren vor Molkereien. Im Zeitalter der Konsum- und Spaßgesellschaft, liebevoll betitelte Verbraucher freut sich, das im Supermarkt die Milch mittlerweile billiger ist, als die gleiche Menge an Bier. Es kann ihm ja auch egal sein, denn solange die Regale in den vielen Konsumtempeln der BRD gut gefüllt sind, ist es nicht wichtig, woher die Ware kommt. Im Gegenteil dazu steht die Forderung der deutschen Bauern.
Die von ihnen produzierte Milch ist mittlerweile nur mehr ca. 0,26€/kg wert. Das heißt für den Bauern effektiv – er kann arbeiten wie er will, es wird sich die Milchproduktion stets defizitär belaufen. Der Bauer – der seinen Hof erhalten muß, die dort lebenden Tiere versorgen muß, die Felder bewirtschaftet und nebenbei auch noch Geld für die Familie verdienen muß, wird durch die Diktatur des globalen Kapitals 365 Tage im Jahr ausgepresst. Auf einem normalen deutschen Bauernhof kennt man weder Urlaub, noch Wochenende. Den Bauern entgegenstehenden Großabnehmer, wie Billigketten ist dies natürlich egal. Durch die Europäische Union (EU) ist es ihnen möglich, unabhängig von Grenzen, landwirtschaftliche Produkte einzukaufen und den Bauern den Preis zu diktieren. So kommt es eben, daß viele Bauern ihre Höfe nicht mehr halten können. Sie müssen sie veräußern oder sich dermaßen überschulden, das dies eines Verkaufes gleich kommt.

Somit läuft es auf kurz oder lang auf die Ausrottung des deutschen Bauerntums aus! Deutsches Bauerntum ist keine Handelsware, die eben mal weltweit durchgereicht weden kann und darf, an dem sich global agierende Konzerne eine goldene Nase dran verdienen. Ein freier Welthandel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen ist daher mit einem gesunden land- und ernährungswirtschaftlichren Funktionssystem nicht zu vereinbaren. Er ist dem Wesen des deutschen Bauerntums fremd! Der deutsche Mensch, der er noch sein will und kann, weiß, das ein Volk ohne Bauern nicht leben kann. Wenn es also die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zulassen, das eine deutschfeindliche Regierung aus Brüssel über den Ausverkauf der deutschen Bauernhöfe tatenlos zusieht, oder dieses auch noch fördert, ist das Volksverrat der übelsten Sorte. Die deutsche Scholle ist keine Handelsware, die eben mal weltweit durchgereicht wird und an dem sich global agierende Konzerne eine goldene Nase dran verdienen. Es kann nicht sein, das jahrhunderte lange deutsche Kultur und hunderte von Familientraditionen auf dem Altar des Kapitals geschlachtet werden und die Feinde unseres Volkes sich in seinem Blute suhlen. Die wichtigste Aufgabe der deutschen Regierung ist die Sicherstellung der Versorgung unseres Volkes. Wenn sie dieser Aufgabe nicht gewachsen sind, wie es der Fall ist, oder wenn sie nicht gewillt sind, weil sie vor den Herren zu Kreuze kriechen müssen, dann haben sie es nicht verdient, unser deutsches Volk zu führen.

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Landespressesprecher: Günter Kursawe
Telefon: 0160-96 70 69 34
Telefax: (09261) 61550

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