npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern

17.07.2009

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Mieterhöhungen und Mitarbeiterentlassungen – die neue Wohnbau zeigt Gesicht

Seit einiger Zeit nun schon steht die Umstrukturierung der Mainzer Wohnbau GmbH fest, sie wird in zwei Tochtergesellschaften aufgeteilt.
Die eine soll den Namen „Wohnraum KG“ tragen und die Wohnimmobilien verwalten, die andere mit Namen „Gewerbe KG“ die Gewerbeimmobilien abwickeln.
Das mag aus verwaltungstechnischer Sicht positiv klingen und den Zeitung lesenden Bürger zunächst beruhigen– die Hintergründe und Auswirkungen dagegen sind alles andere als angenehm.
Denn laut AZ vom 02.Juni werden mit dieser Umstrukturierungsmaßnahme mindestens 68 Stellen der 240 Mitarbeiter der derzeitigen Wohnbau wegfallen!
Und das Gesamtdefizit der Wohnbau von 828 Millionen € soll nun doch mittels höherer Mieten und Einsparungen bei den Personal- und Sachkosten stark reduziert werden! Hatte man seitens der Wohnbau nicht erst vor ein paar Wochen noch in gutmenschlicher Natur angepriesen, daß Mieterhöhungen nicht in Sicht seien?

Mieterhöhungen durch die Wohnbau in Mainz
Für die rund 13500 betroffenen Mieter will die Schreckensserie aber nicht abreißen: ist für September diesen Jahres eine Mieterhöhung um 3,2 % vorgesehen und müssen sie im Jahre 2012 die nächste Erhöhung in Kauf nehmen, denkt man seit kurzem seitens der Wohnbau schon über die volle Ausschöpfung der zulässigen Mieterhöhung, nämlich um 20%, nach!
Natürlich bleibt auch der Steuerzahler bei den Plänen zur Umsetzung des Schuldenabbaus bei der Wohnbau nicht auf der Strecke: die Stadt Mainz bürgt ganz beiläufig für ein ISB-Darlehen in Höhe von 264 Millionen € und subventioniert die Wohnbau mit 117 Millionen € aus dem Mainzer Haushalt! Letzteres, obwohl man sich noch nicht mal über die Zinsen einig ist!
Das diese finanzpolitische Schandtat seine Auswirkungen auf den kommenden Haushalt und damit auf bereits geplante Projekte hat, dürfte jedem klar sein – so überlegt man derzeit, die geplanten Schulsanierungen massiv zurückzufahren. Und wer weiß, was sich in nächster Zeit noch so alles ergibt. Und wie teuer das Unterfangen summa summarum wird.
Ferner ist hier auch die Erhöhung der Grundsteuer B zuzurechen, obwohl Mainz schon jetzt laut AZ die „teuerste Stadt“ in Rheinland-Pfalz sei.
Die AKK-Wohnungen sind auch an Wiesbaden verhöckert worden – ganz zur Freude der Mitarbeiter, die sich wohl schon auf einen Besuch bei der Arbeitsagentur in absehbarer Zeit einstellen können.

Die NPD meint hierzu:
Daß die Mieten drastisch erhöht und Mitarbeiterstellen gestrichen werden, verwundert den mündigen und kritisch hinterfragenden Bürger wohl kaum.
Hat man sich seit dem Konjunkturpaket zur Bewältigung der Finanzkrise in Höhe von insgesamt 500 Milliarden € schon damit abgefunden, daß der kleine Bürger wieder einmal das Opfer der kapitalistischen multikultivierten und globalisierten Gesellschaft unter dem Zeichen einiger Auserwählter, von Beruf meistens Manager, geworden ist und die Gülle der Obrigkeit beseitigen darf.
Den Medien kann man in letzter Zeit kaum noch etwas von den Ursachen und Verursachern der Wohnbau-Krise entnehmen, von verspekulierten Derivatgeschäften, Zweckentfremdungen der Wohnbau-Gelder durch Aufsichtsratmitglieder und unangemessene Nutzung des Gewerbebestandes wird dann doch eher am Rande gesprochen. Auch die ominösen „Rücktritte“ einiger Wohnbau-Aufsichtsratsmitglieder erwecken den schweren Verdacht, daß man sich hier der persönlichen Verantwortung entziehen will.
Mit Spannung werden wir die weitere Entwicklung – vor allem die juristischen Verfahren gegen Oberbürgermeister Beutel und Co – beobachten und Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf dem Laufenden halten.

Ingo Helge, Kreisvorsitzender Naheland

Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
» Zur Hauptseite wechseln

Werbemittel der NPD-Bayern

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: