npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern

19.07.2009

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ärzte, jetzt gilt es, Partei zu ergreifen!

Eine bislang medial noch nahezu unerwähnte Kampgane deutscher Ärzte sollte durchaus thematisiert werden. Eine Vereinigung aus zahlreichen Haus- und Fachärzten hat sich nun zu dem drastischen Schritt entschlossen, im Wartezimmer zu politisieren. Und das ist gut so! Auf den Plakaten wird dazu aufgerufen, alles, nur nicht SPD oder CDU zu wählen. Warum? Ganz einfach, weil eben jene Systemparteien mit ihren Koalitionären und Helfershelfern das beste Gesundheitssystem der Welt heruntergewirtschaftet haben.

Das deutsche Gesundheitswesen, einst weltweit bewundert, ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Für jeden Unfug muß man Zuzahlungen leisten, Praxisgebühren und andere Zahlungsverpflichtungen schnüren den ohnehin schon arg Gebeutelten die Luft zum Atmen ab.

Längst leben wir mit einem Gesundheitssystem, in welchem unser Volk brutal in zwei Klassen geteilt wird. Die Beantwortung der Frage, ob man privat oder gesetzlich versichert ist, kann im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden.

Und nun wollen die Gestalten der Großen Koalition, auch noch die freien Arztpraxen Schritt für Schritt abschaffen. Auf den Plakaten der Ärzteschaft prangt schon der Aufruf: "Wer keine Arztpraxen mehr will, wählt CDU oder SPD."

Ärzte werden durch die unsinnige Gesundheitspolitik der letzten Jahre systematisch und rigoros in Existenznöte gebracht. Sie sollen nicht wirtschaftlich arbeiten. Sie sollen wirtschaftlich vernichtet werden. Das ist das Ziel des etablierten Systemparteienkartells. Die Alternative, die die große Politik den Ärzten nun aufzeigt, ist der Übergang zu Klinikverbänden. Diese übernehmen dann als Großkonzerne den bisherigen Patientenstamm der niedergelassenen Ärzte. Eine Schweinerei, wie man sie sich menschen- und volksfeindlicher kaum ausmalen kann.

Folgendermaßen beschreibt die "Gruppe 15 Prozent" den Zustand des deutschen Gesundheitssystems:

"1. Krankenhäuser machen politisch gewollte Defizite und werden dann an Klinikkonzerne verkauft

2. Niedergelassene Ärzte verdienen politisch gewollt so wenig, daß sie wirtschaftlich
nicht überleben können. Der Nachwuchs bleibt aus, sie werden durch MVZ ersetzt,
die früher oder später ebenfalls den Konzernen gehören werden

3. Die medizinische Versorgung der Bundesrepublik geht damit aus der Verantwortung
der unabhängigen Ärzte in die Hände von Konzernen über.

4. Die entstehenden Monopolstrukturen und die Lenkung der Patientenströme über die

MVZ garantieren bei einer überalterten Bevölkerung eine geradezu utopische Ertragssituation.
Drastische Kostensteigerungen für die Solidargemeinschaft sind vorherzusehen
und werden von den Konzernen teiweise offen eingeplant.

5. Die gesundheitspolitische Landschaft wird sich von Grund auf ändern und entsolidarisieren. Ärztliche Standesorganisationen werden dem reinen Streben nach Ertrag geopfert.

6. Die Ursache dafür liegt nicht in dem Wunsch der Bevölkerung, sondern in der geschickten Manipulation der Regierung durch hochpotente Lobbyisten."

Eine Entwicklung, die, wenn sie nicht gestoppt wird, unkalkulierbare Folgen für den deutschen Ärztestand, aber schlimmer noch, für die Gesundheit unserer Menschen haben wird.

Daher unterstützt die NPD die Protestaktion dieser mutigen Ärzte, auch wir fordern, daß das Gesundheitswesen am Menschen orientiert sein muß und nicht an den kurzfristigen Profitinteressen global agierender Großkonzerne.

Berlin, den 19.07.2009
NPD-Pressestelle

» Zur Hauptseite wechseln

Werbemittel der NPD-Bayern

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: