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06.11.2009

Lesezeit: etwa 2 Minuten

1913 - Der Beginn des Dollar-Imperialismus!

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Es ist immer wieder notwendig, auf die Hintergründe des US-Geldsystems hinzuweisen.
Der US-Dollar wird von der privaten Federal Reserve Bank (FED) gedruckt und an den Staat USA gegen Zinsen verborgt. Die FED ist im Eigentum privater Großbanken und hat folgende Aufgaben:
-    Überwachung der Regulierung des Bankwesens
-    Umsetzung der Geldpolitik
-    Aufrechterhaltung eines funktionierenden Zahlungssystems
-    Überwachung der Geldmenge
Die FED wurde am 23.Dezember 1913 durch die Unterzeichnung eines Kongreßbeschlusses, den „Federal Reserve Act“, durch Präsident Woodrow gegründet. Die Idee zur Etablierung einer Zentralbank stammte von Paul Moritz Warburg, Teilhaber des Bankhauses Warburg in Hamburg und Kuhn, Loeb und Co. In New York. Er wurde auch 1914 auf Vorschlag Präsident Wilsons in den Rat der amerikanischen Zentralbanken berufen und zu ihrem Vizepräsidenten ernannt. Der Umsetzung ging eine Untersuchung durch den US-Kongreß unter Leitung von Samuel Untermyer (er war Teilhaber der Kanzlei Guggenheimer, Untermyer & Marshall) voraus. Schon 1907 erklärte der Bankier Jacob Schiff, in Vorbereitung der Übernahme der US-Währung durch jüdische Privatbanken, vor der New Yorker Handelskammer: „Wenn wir keine Zentralbank mit einer ausreichenden Kontrolle über die Kreditbeschaffung bekommen, dann wird dieses Land die schärfste und tiefgreifendste Geldpanik seiner Geschichte erleben.“ Rechtzeitig zu Beginn des ersten Weltkrieges ermächtigte somit die USA mit der Gründung der FED eine von Privatbankiers geführte Notenbank, wertloses Papier mit Hilfe von Druckmaschinen in Geld zu verwandeln. Anschließend kauft der souveräne amerikanische Staat der Notenbank dieses bedruckte Papier – inzwischen zum „Dollar“ ernannt – gegen hohe Zinsen ab, um damit seine Ausgaben zu bezahlen. Damit wurde das in der US-Verfassung als Geld festgelegte Gold und Silber schlagartig entwertet und der Weg für den Dollar-Imperialismus freigemacht.
Der angesehene Kongreßabgeordnete Charles A. Lindbergh, Vater des berühmten Atlantiküberquerers, nannte diese Ungeheuerlichkeit das größte Verbrechen in der Geschichte der USA. Der einzige US-Präsident, der bisher versucht hat, die „executive order number 10289“ außer Kraft zu setzen, war John F. Kennedy. Eine seiner bedeutendsten Amtshandlungen war die Unterzeichnung der „executive order number 11110“ am 4. Juni 1963, mit dem er silberbasiertes Papiergeld neben den FED-Dollars in Umlauf gebracht werden sollte . Das kann sein Todesurteil gewesen sein. Dazu gibt es eine eidesstattliche Erklärung einer Angestellten aus dem Weißen Haus, abgegeben bei einer späteren Anhörung unter Eid vor dem Kongreß. Sie hatt eine Unterhaltung von John F. Kennedy mit seinem Vater, Joseph Kennedy, im Oval Office von einem Nebenraum teilweise mit angehört. Der Präsident sei von seinem Vater laut angeschrieen worden: „Wenn du das tust, dann bringen sie dich um!“. Am 22.11.1963 wurde John F. Kennedy in Dallas erschossen. Die FED gibt es heute noch und die ganze Welt erwartet immer gespannt die Aussagen ihrer Präsidenten (früher Alan Greenspan, heute Ben Bernanke). Aussagen, die immer Auswirkungen auf das Weltfinanzsystem haben.
 

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