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02.03.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

4. Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors in Augsburg

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Unbeeindruckt aller Hetze und Schikanen fand am 27. Februar 2010 in  Augsburg der vierte Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer des
Terrorangriffs angloamerikanischer Bomber auf die historische Altstadt in der Nacht des 25. Februar 1944 statt. 900 Menschen fanden damals den Tod,  über 8.000 wurden in der bitterkalten Nacht obdachlos.

Erneut hatte die Stadtführung versucht, mit einem Verbot den Trauermarsch  zu verhindern. Die Argumente zeugten dabei von einiger Hilflosigkeit: Der friedliche Protest nationaler Deutscher in Pirna und Gera, im Anschluß an den skandalös verhinderten Trauermarsch in Dresden am 13. Februar, wurde  als Beleg für „rechtsextremes Aggressionspotential“ bemüht und die Einschränkung der Meinungsfreiheit mit den Wunsiedel-Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 4. November 2009 begründet. Doch auf derartig fadenscheinige Wege begaben sich weder die Richter des Verwaltungsgerichts Augsburg noch des Bayerischen Verhaltungsgerichtshofes in München. In beiden Instanzen scheiterte die Stadt und wird die Kosten  dem Steuerzahler aufhalsen.

Unter Mißbrauch der Verwaltung initiierte die Stadtführung des CSU-OB Kurt Gribl sieben Gegenveranstaltungen der BRD-Blockparteien, Kirchen,  Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften mit der alle wichtigen Plätze der Innenstadt besetzt wurden. Dabei mußte in ganz Südbayern für die Teilnahme geworben werden, so etwa bei der SPD in Ebersberg. Ein sogenanntes „Bündnis für Menschenwürde“ propagierte die „Vielfalt in der Friedensstadt“. Großanzeigen wurden geschaltet, bunte Flugblätter gedruckt und Geschäfte wurden genötigt „Vielfalt“-Plakate aufzuhängen. Der parteipolitische  Mißbrauch dürfte den Steuerzahlern mindestens 30.000 Euro kosten, was für  eine Stadt, die so pleite ist, daß sie ein altes Stadtbad verkaufen muß,  ganz schön viel ist.
 

Mit dem kruden Slogan „Friede ist bunt – nicht braun“ schossen die Genossen sozusagen ein Eigentor, denn just ein Tag vor dem Trauermarsch in Augsburg stimmten drei Viertel aller „Volksvertreter“ im Bundestag für die Ausweitung des Kriegseinsatzes in Afghanistan: Rot – grün, gelb und schwarz, so bunt ist der „Frieden“ dieser Herrschaften. Obwohl sie in den kapitalistischen Medien bis zum Erbrechen dargeboten werden, sind die  Handlanger der Bombenmörder von heute und damals immer unglaubwürdiger. Die These, wonach Freiheit und Demokratie am Hindukusch verteidigt würden,  ist inzwischen genauso unhaltbar geworden, wie diejenige von der
Kriegsschuld Deutschlands.

Jedenfalls haben der Nationale Widerstand mit der Vorbereitung und Durchführung des Trauermarsches diesmal mehr Menschen erreicht als je  zuvor. Ein Infostand (am 20. Februar) und etwa 4000 verteilte Flugzettel ließen die Augsburger den Bombenterror durchaus kritisch sehen. Die an die Hauswände gesprühte Aufforderung zur Wiederholung des Bombenmordes „Do it again“ ist das wahre Gesicht jenes Bündnisses „für Menschenwürde“. Erneut  wurde gewaltbereiten Linksextremisten und Punkern von den Etablierten der organisatorische Rahmen für Straftaten gegeben. Getreu dem chinesischen  Sprichwort „Glaube nicht was andere erzählen – sieh selbst“ konnten sich viele Augsburger am 27. Februar ein Bild machen. Hier disziplinierte junge  Deutsche, die schweigend der Toten gedenken, dort eine lärmende und  feixende Masse verhetzter Gegendemonstranten.



Der Zug setze sich mit zweistündiger Verspätung um kurz nach 14 Uhr in Bewegung. Wie im Vorjahr waren ausgiebige Personenkontrollen und  Ordnerablehnungen durch die Polizei der Grund für die Verspätung. Über die Pilgerhausstraße und den Leonhardsberg ging es zum Theaterplatz, wo vor  dem Justizpalast eine Gedenkkundgebung mit Schweigeminute und dem Lied des „Guten Kameraden“ abgehalten wurde. In zwei Redebeiträgen wurde die Treue der deutschen Jugend zur Opferehrung des Volkes bekundet und ein aktueller Bezug zu den heutigen Kriegsverbrechen hergestellt: Diejenigen, die damals mit Bomben Krieg und Schrecken verbreiteten, tun dies heute immer noch. Zum Abschluß erklang das Lied des deutschen Freiheitskampfes von 1813 „Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu“.

Die politisierte Polizeiführung hatte es an diesem Kundgebungsplatz zugelassen, daß Gegendemonstranten ihren unwürdigen Lärm ganz nahe herantragen konnten, wohl um den Ablauf zu stören oder Provokationen zu bezwecken. Einsatzleiter Polizeidirektor Wiedemann bezeichnete diese Provokation vor laufender Kamera des „Augsburg-TV“ als „gelebte Demokratie“. Doch die Teilnehmer des Trauermarsches ließen sich nicht provozieren. Der > Marsch bewegte sich weiter über die Fugger- und Holbeinstraße zum
Prinzregentenplatz, wo mit der Rede einer Kameradin aus München, kurz nach 16 Uhr der Trauermarsch abgeschlossen wurde.

Zusammenfassend kann gesagt werden:
 

  • Der Nationale Widerstand hat agiert – die Herrschenden reagiert.
  • Der Nationale Widerstand hat die notwendige Aufmerksamkeit für die deutschen Bombenopfer hergestellt.
  • Er hat den Etablierten die deutsche Gedenkkultur aufgezwungen und das Nachdenken über die Kriegsursachen und den Terror befördert,    sowie den Bezug zu den heutigen Bombentätern hergestellt.
  • Der Nationale Widerstand hat die Augsburger Stadtspitze mehrfach juristisch klar bezwungen.
  • Er hat die Gegendemonstranten gezwungen sich als Verherrlicher von Krieg und Gewalt auszugeben und sie für jegliches Gedenken disqualifiziert.
  • Der Nationale Widerstand hat Disziplin und Ruhe bewiesen und die veröffentliche Meinung mit Verachtung gestraft.


So wird der Opfer des eigenen Volkes gedacht!
 

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