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03.05.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Tag der Pressefreiheit

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Heute ist der Tag der Pressefreiheit. Er ist ebenso sinnfrei, wie andere Gedenktage, die von supranationalen Lobbygruppen und Organisationen ins Leben gerufen wurden zum Zwecke der Indoktrinierung der Menschen im Sinne der politischen Korrektness.
Tatsächlich sieht sich ja die politisch-mediale Klasse hierzulande als Endstufe der demokratischen Genesis und man meint, auf andere herabsehen zu müssen.
Besonders perfide ist dieses Schauspiel mit Blick auf die Pressefreiheit.
So beklagt der Bayerische Rundfunk in einem Beitrag die Zustände in Mexiko, wo sich Journalisten nicht mehr trauen, über die Drogenkriminalität zu berichten, weil sie um Leib und Leben für sich und ihre Familien fürchten. Daher flüchteten diese in die Selbstzensur, recherchierten nicht mehr, behielten Wissen für sich und veröffentlichten nur noch, was staatliche Stellen verlautbaren. Auf den Staat, so jammern die Qualitätsjournalisten, könne man sich nicht mehr verlassen.
Aha, so möchte man fragen, in der BRD ist es wohl anders? Sicher, hier liegen keine SPIEGEL- oder BILD-Reporter mit Stacheldraht gefesselt und fünf Kugeln im Kopf im Straßengraben – hier läuft es anders, andere Länder, andere Sitten eben.
Tatsache ist, daß die Medienlandschaft der BRD unmittelbar an das politische System gebunden ist. Die privaten, wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen sind von der Lokalzeitung bis zu den öffentlich-rechtlichen und privaten Sendeanstalten offenkundig.
Allein die SPD hat über ihre Unternehmensbeteiligungen unmittelbaren Einfluß auf Tageszeitungen mit vielen Millionen Lesern. Die schlimmste Medienkrake der BRD, der Bertelsmann-Konzern, hat sich mittlerweile auch zum politischen „Think Tank“ entwickelt, der bis in die Bildungspolitik hinein der politischen Klasse „Vorschläge“ unterbreitet, welche in den Parlamenten meistens abgenickt werden.
Daraus folgt, daß sich die Journalisten dieses Landes in drei Kategorien einteilen lassen. Da sind zum einen die Überzeugungstäter, die aus linksliberaler, gutmenschlicher und antideutscher Motivation heraus tätig sind und an den Schaltstellen der medialen Macht sitzen. Da sind zum anderen die Söldnertypen, die kein Berufsethos haben, denen es egal ist, von wem sie ihr Geld bekommen und die Vorgaben der Überzeugungstäter ohne Nachzudenken umsetzen. Und dann gibt es die Gruppe derer, die aus Angst vor Existenzvernichtung Selbstzensur betreiben und Themen nicht aufgreifen, die in der Branche als heikel gelten. Die permanente Bedrohung der wirtschaftlichen Existenz ist es, die ähnlich wie im Bolschewismus, Konformitätsdruck erzeugt. Manche BRD-Vorzeigejournalisten haben da ja noch ganz persönliche Erfahrungen. So trat die ZDF-Frontfrau Maybritt Illner noch im Jahre 1986 der SED bei, zu einer Zeit, als jeder Klarsichtige wußte, daß es sich bei der DDR-Staatspartei um eine politkriminelle Vereinigung handelte, die Deutsche an der Grenze abschießen ließ wie Hasen und zum anderen auch klar war, daß dieser Staat politisch und moralisch am Ende ist.  Aber Opportunismus ist ja die Begleiterscheinung aller Systemwechsel. Die Skandale, die Probleme liegen förmlich auf der Straße, aber niemand traut sich heute mehr, über Ausländerkriminalität, über die Ausplünderung der Sozialsysteme durch Sozialschnorrer aus aller Herren Länder, über die katastrophalen Zustände in völlig überfremdeten Stadtteilen und Schulen usw. zu berichten, weil er von Überzeugungstätern und Söldnertypen der Ausländerfeindlichkeit beschuldigt und mit ähnlichen Totschlagparolen eingeschüchtert wird. Und so werden die Zeitungen, Fernseh- und Rundfunksendungen immer langweiliger, weil immer nur die gleichen ausgelutschten Themen durchgekaut werden.
Wohin Verstöße gegen die politische Korrektheit führen, durfte Eva Hermann nach ihrem Auftritt beim Johannes B. Kerner erleben. Auch über Thomas Gottschalk fiel vor vielen Jahren die Journalistenmeute her, als er es wagte, Franz Schönhuber in seine Gesprächssendung einzuladen. Die Staatsbürgerschaft, geschweige denn Volkszugehörigkeit von Verbrechern wird verschwiegen, politische Vorgaben werden konsequent dem Publikum auch gegen deren bekannten Mehrheitswillen eingehämmert, wie die Beispiele Euroeinführung, Bundeswehrauslandseinsätze oder Zuwanderung beweisen. Und immer wieder müssen sich Journalisten von ihren „Berufskollegen“ vorwerfen lassen, sie hätten bei den ohnehin spärlichen Möglichkeiten NPD-Politiker nicht ausreichend genug „die Maske vom Gesicht gerissen“:
Im Gegensatz dazu werden linksradikale Antifa-Typen, wie Röpke oder Speit als zivilcouragierte Helden gefeiert, die in der angeblich so gefährlichen „rechten Szene“ recherchieren würden. Was würde wohl passieren, wenn sich Berliner Reporter für die türkischen und arabischen Verbrecherfamilien interessieren würden? Diese müßten dann in der Tat Angst um ihr Leben haben.
Pressefreiheit in der BRD? Sie ist genauso viel wert, wie die angebliche Meinungs- oder Versammlungsfreiheit in diesem System. Sie gilt nur für systemkonforme Minderheitenmeinungen.
Insofern wäre der Tag der Pressefreiheit die Gelegenheit zur Selbstreflexion für die mediale Klasse. Das ist aber nicht zu erwarten.
 

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