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18.05.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Pflegenotstand?

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Verstärkt wird in letzter Zeit eine so genannte „Greencard für ausländische Pflegekräfte“ gefordert. Wie so viele „Forderungen“ aus Politik und Wirtschaft würde eine weitere Zuwanderung nur zulasten der einheimischen Bevölkerung gehen und die von den Systemkräften politisch gewollte Internationalisierung und Multikulturalisierung unserer Heimat befördern. Seit Jahren betreiben die Systemparteien eine immer stärkere Privatisierung des Gesundheitswesens, so daß auch in diesem sensiblen Bereich nur mehr der Profit zählt. Wer anderes als Arbeitgeber könnten somit auf die Schnapsidee kommen, Lücken in der Personaldecke von Krankenhäusern und Pflegediensten mit ausländischen Pflegekräften zu schließen? Es gibt in unserem Land nicht zu wenige Pflegekräfte, sondern es gibt immer weniger, die unter den katastrophalen, ausbeuterischen Arbeits- und Rahmenbedingungen bereit sind zu arbeiten. In fast allen Strukturen der ambulanten, teilstationären und stationären Gesundheitsversorgung wird nicht mehr die mögliche und notwendige Ergebnisqualität erreicht. Es drohen immer häufiger lebensbedrohliche Versorgungsengpässe. Es besteht in unserem Land kein Bedarf an ausländischen Pflegekräften, auch nicht an billigen und ungelernten Pflegehelfern. Pflegefehler auf Grund fehlender Fachkenntnisse, sprachlich bedingter Mißverständnisse und einer unzureichenden Personalstärke kosten mehr Geld, als endlich die längst überfälligen strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen in Angriff zu nehmen. Ein in alle Richtungen durchgängiges und durchlässiges Ausbildungs- und Qualifizierungswesen, sowie der Ausbau der Akademisierung werden zur Ansehenssteigerung des Pflegeberufes auch für Berufsanfänger führen. Finanzielle Anreize und Personalbemessungssysteme werden „Berufsaussteiger“ auch wieder in den Beruf zurückkehren lassen.
Das Gesundheitssystem muß hinsichtlich Aufgaben und Neuordnung die Volksgesundheit als Ganzes im Blick haben. Das Gewirr der vielen Krankenversicherungen ist durch vier oder fünf Regionalversicherungen, in denen auch Beamte versichert sind, und einige erforderliche Spezialkassen zu ersetzen. Auch unkonventionelle Wege sind nötig. Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes sind bei Strafe von Gehaltsabzug Übergewicht, Rauchen und Drogenkonsum bereits im Dienstvertrag zu verbieten. Dies wird seit einigen Jahren u.a. auf den Philippinen praktiziert. Bei übergewichtigen Kindern sollte den Eltern notfalls das Erziehungsrecht auf Zeit entzogen werden, um sicherzustellen, daß nicht bereits Schädigungen für das gesamte Leben entstehen. Wer Risikosportarten betreibt, sollte beim Erwerb seines Sportgerätes eine Unfallversicherung abschließen müssen, welche als Prämie an seine Krankenversicherung angerechnet werden kann.
Auch Arbeitslose haben alle Möglichkeiten zu nutzen, sich gesund und fit zu erhalten, erforderlichenfalls begleitet mit finanziellen Vergünstigungen oder Einschränkungen.
Ausländer sind aus den deutschen Sozialsystemen auszugliedern und haben sich privat zu versichern. Insbesondere die genetisch bedingt zur Fettleibigkeit neigenden Türken werden in Zukunft eine ungeheure Belastung für die Solidargemeinschaft. Dem massiven Betrug am Gesundheitssystem durch unbefugte Verwendung der Versichertenkarten ist durch technische Optimierungen ein Riegel vorzuschieben.
In diesem Zusammenhang muß auch immer wieder auf die bestehenden bilateralen Sozialversicherungsabkommen zwischen der BRD mit der Türkei, den GUS-Ländern, Israels, Marokkos und den Jugoslawien-Nachfolgestaaten hingewiesen werden, die dafür sorgen, daß in diesen Ländern lebende Verwandte ersten Grades einer in der BRD einen Aufenthaltsstatus habenden Person über diese voll krankenversichert sind.
Es besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Überfremdung und leeren Kassen, Lohndumping und Zerrüttung von Wirtschaftsstrukturen, wie zahlreiche Studien, u.a. aus den Niederlanden, belegen.
Eine Solidargemeinschaft sollte in erster Linie auch die eigene Familie sein, die intakte Familie, die es überflüssig macht, alte oder kranke Menschen in fremde Obhut zu geben.
 

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