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25.05.2010

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Der nächste Stein

Spätestens seit Februar / März dieses Jahres kann man die spanische Immobilienblase als geplatzt ansehen.
npd-bayern.de hat schon vor einigen Wochen darauf hingewiesen, daß die spanischen Sparkassen dadurch reihenweise bankrott gehen werden und damit díe spanischen Staatsfinanzen mit in den Abgrund reißen werden, weil auch auf der iberischen Halbinsel Banken "gerettet" werden müssen, um den Systemabsturz zu verhindern.
Heute ist es soweit: Eine Sparkasse mußte "gerettet" werden. Um den Preis immer höherer spanischer Staatsverschuldung beginnt dort jetzt eine neue Runde von verzweifelten Stabilisierungsversuchen, deren Scheitern allerdings vorhersehbar ist.
Der ehemalige Chefvolkswirt der Bank of England sagte vor kurzem, daß das Euro-Rettungspaket von 750 Milliarden Euro nicht reichen werde um den Refinanzierungsbedarf der Staatschulden der Problemländer in der Eurozone bis Ende 2012 abzusichern. Benötigt würden 2000 Milliarden Euro, also zwei Billionen.
Was wird jetzt passieren? Ausfallversicherungen für spanische Staatsanleihen werden steigen, ebenso die Zinsen für diese. Spanien wird sich, siehe Griechenland, immer schwerer refinanzieren können. Der "Rettungsschirm" mag den Kollaps noch etwas herauszögern, aber um den Preis immer höherer Staatsschulden auch in der BRD. Spanien wird schlechter geratet werden, französische und deutsche Großbanken werden erneut vom deutschen Steuerzahler ihre Verluste erstetzt bekommen. Alternativlos, wie es heute so schön heißt.
 

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