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21.06.2010

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Frauen, traut Euch!

Christine Haderthauer, Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, sieht in der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau noch starken Nachholbedarf. Sie bemängelt, dass die traditionellen Rollenbilder verstaubt und veraltet seien. „Wir müssen uns endlich von der Vergangenheit verabschieden, in der ein Mann seine Familie ernährt und Frauen bestenfalls einen Zuverdienst erwirtschaftet haben.“

Gender Mainstreaming

Der Gleichstellungswahn hat nun selbst Bayern erreicht. Gender Mainstreaming ist seit der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking Teil nationaler und internationaler Gleichstellungspolitik. So wurde Gender Mainstreaming 2002 auch vom Bayerischen Ministerrat in Geschäftsordnung und Organisationsrichtlinien rechtlich verankert sowie alle Ressorts und Dienststellen zu ihrer Umsetzung verpflichtet. Zusätzlich fand sie Mitte 2006 Aufnahme in das Bayerische Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern.

Das Sozialministerium hat für die einseitige Genderpolitik sogar ein eigenes, euphemistisches Wort kreiert: „geschlechtersensible Sichtweise“. Die geschlechtersensible Sichtweise sei Leitprinzip der Bayerischen Verwaltung, fördere die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirke auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. 2009 wurden vom Bayerischen Landeshaushalt rund 350 Tsd. Euro für die Förderung der Gleichstellungs- und Frauenpolitik ausgegeben. Die eigentliche „Gender-Summe“ dürfte indes um ein vielfaches höher sein. Projekte wie Girl’s & Boy’s Day, Aufklärungsarbeit und zahlreiche Förderprogramme fallen in die jeweiligen Ressorts der Regierung und werden nicht explizit aufgeführt.

Bayerische Jugendstudie

In der im September vergangenen Jahres veröffentlichten Jugendstudie avisiert die Bayerische Regierung, dass die Problematik der Benachteiligung von Mädchen insbesondere in der traditionellen Berufswahl liege. Mädchen seien mit der Entscheidung für typische Frauenberufe langfristig benachteiligt. Vielmehr würden sie nach Auffassung der Bayerischen Regierung durch äußerliche Einflüsse in diese Berufssparten gedrängt werden, denn die Berufsentscheidungen folgten noch immer stereotypischen Vorstellungen von „Frauen- und Männerberufen“. Auch im Kinder- und Jugendprogramm der Bayerischen Staatsregierung heißt es: „Mädchen und Jungen sollen nicht durch geschlechtsspezifisches Erziehungsverhalten auf tradierte einseitige Lebensentwürfe und Rollenmuster festgelegt werden. Jugendhilfe hat daher den Auftrag, ihre Methoden, Angebote und Hilfen zu überprüfen, inwieweit sie geeignet sind, geschlechtsspezifisch unterschiedliche Lebenssituationen, -erfahrungen und -probleme zu berücksichtigen. Die Staatsregierung wird pädagogische Arbeitsansätze forcieren, die es Mädchen und Jungen ermöglichen, sich kritisch mit tradierten Rollenzuschreibungen auseinanderzusetzen, eine weibliche und männliche Identität zu entwickeln und eigene Interessen zu entfalten.“

Auflösung der Geschlechterrollen

Offenbar erkennt das ansonsten so traditionalistische Bayern nicht, welche Abnormität im Gleichstellungswahn “Gender Mainstreaming“ steckt. Aus den ursprünglich berechtigten Forderungen nach Gleichberechtigung entsprang das wohl größte Umerziehungsprogramm der Menschheit. Ging es den Unterstützern ehemals um die Gleichwertigkeit von Frau und Mann, kennzeichnet die gegenwertige Gleichstellungspolitik eine neue Form des fanatischen Feminismus. Protagonisten wollen mit “GM“ der Allgemeinheit demonstrieren, dass jeder Mensch neutral auf die Welt kommt und erst durch das soziale Umfeld geschlechterspezifisch geprägt werde. Geschlechtsrollen würden folglich mehr durch kulturelle Zuschreibungen als durch die biologische Veranlagung erfolgen. Alle Unterschiede zwischen Mann und Frau seien nicht naturgegeben, sondern gesellschaftsbedingt vorhanden. Frauen und Männer wären in ihren Bedürfnissen gleich, ohne angeborene Gegensätze und verfügen über gleiche Verarbeitungsmuster. “GM“ überlässt die Geschlechterwahl dem Individuum und greift auf diese Weise entschieden in unantastbare Bereiche der Natur ein.

Dabei wiederlegt jedweder gesunde Menschenverstand genannte These feministischen Ursprungs. Von Menschheitsbeginn an besitzen die Geschlechter eigene Präferenzen und Gewohnheiten. Diese stereotypischen Verhaltensmuster von Mann und Frau sind der Evolutionsgeschichte beizumessen. Frauen planten für Haus und Heim, organisierten familiäre Interessen und kümmerten sich um die Kindererziehung. Sie waren insofern permanent in der Gemeinschaft aktiv, was sich heute in einer höheren Affinität gegenüber sozialer Belange projiziert. Dem kontrovers ist die handwerkliche und technische Versiertheit der Männer der Koordination und Beschaffung von Nahrung abzuleiten. Warum sollte eine Frau einem handwerklichen, technischen Beruf nachgehen, wenn sie doch in der sozialen Pflege, als Krankenschwester, Ärztin, Hebamme oder Sozialpädagogin ihr Können und ihre Neigung findet. Das Gros der Frauen fühlt sich “weiblicheren“ Berufen und Aufgaben naturgemäß stärker hingezogen.

Instrumentalisierung von Kindern

Vorreiter einer frühkindlichen “GM – Erziehung“ sind die Schweiz und Österreich. Dort finden sich bereits Institutionen, welche die freie Geschlechterausübung von Kindern propagieren. Kinder lernen, dass es weder ein festes männliches noch weibliches Geschlecht gibt. Ferner wird den Schützlingen eine freie Sexualität suggeriert: “GM-Einrichtungen“ deklarieren Bi-, Homo- oder Transsexualität als normal - “mainstream“ eben. Mädchen werden zum Spielen mit Autos getrimmt, während sich Jungs lieber mit Puppen beschäftigen sollen. Obgleich sich Kinder der Einflussnahme “GM“ nicht wehren können, basieren die reglementierten Verhaltensmuster nicht auf freiwilliger Natur. Typische Verhaltensweisen von Mädchen und Jungen werden rücksichtslos unterbunden.

Zuspruch der BRD

Der Ruf nach Gender-Kindertagesstätten wird von Protagonisten auch in der BRD immer lauter. Unterstützend arbeitet an dieser Stelle der von der Bundesregierung verordnete Ausbau von Kindertagesstätten. Frei nach marxistischem Vorbild scheint es, immer mehr Kinder von der Erziehungsleistung ihrer Eltern losreisen zu wollen. Wahlfreiheit sieht anders aus! Gerade in Bayern stellen die Mütter, die ihre Kinder unter 3 Jahren Zuhause betreuen, den Löwenanteil im Bundesvergleich dar.

Wo sind die Befürworter?

Für manchen aufgeweckten Betrachter stellt sich derweil die Frage, wer diesen Gleichstellungswahn überhaupt möchte? Wo sind die Befürworter aus der Mitte der Gesellschaft?

Sie sind faktisch nicht vorhanden. Es handelt sich bei den Predigern von “GM“ um eine kleine, lebensfremde Minorität, die sich dem pluralistischen Leitprinzip der freien Entfaltung, ohne jeglichen Normen und Werte verpflichtet fühlen. Denn die ursprünglichen Forderungen der Gleichberechtigung wurden doch längst erreicht: Heute kann jede Frau den Beruf erlernen, den sie möchte! Mit viel Ehrgeiz schaffen es einige sogar in Führungspositionen. Gerade wir Frauen wissen es unsere Unterschiedlichkeit gezielt einzusetzen!

Wachsender Druck

Insgesamt kann das Projekt “Gender Mainstreaming“ als gescheitert bewertet werden. Alle politischen Versuche, die Geschlechter gleichzustellen, waren an dem natürlichen Empfinden der Menschen gescheitert. Die bisherigen Maßnahmen und Projekte wie beispielsweise der „Girls’ Day“ greifen kaum. Nach wie vor wählen jungen Schulabsolventen klassische Mädchen- bzw. Jungenberufe. Viele Frauen entscheiden sich für ein Leben als Mutter und Hausfrau. Doch gerade deshalb werden die Befürworter alles daran setzen die Auflösung der Geschlechter voranzutreiben und dabei immer noch subtilere und aggressivere Methoden anwenden.

Fazit

Letztendlich ist “GM“ ein anormales Konstrukt ohne Zuspruch der breiten Bevölkerung. Dieses unilaterale Voranschreiten macht es aber mithin so gefährlich und heimtückisch.

Die Staatsregierung hat indes nichts besseres zu tun, als die Vorgaben gesetzlich zu zementieren. Abendländische Traditionen und Werte werden mit Füßen getreten. Der weiß-blaue Himmel gleicht einem untergehenden Stern, der Rettung nur noch in wirklich heimatverbundenen Frauen und Männern findet! Darum meine liebe Frauen, traut Euch, wehrt Euch gegen die irreversible Geschlechterabschaffung und Gleichstellungspolitik!
 

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