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18.08.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Spendet, damit wir siegen können (…denkt die USA)

Pakistan versinkt in den Fluten des Indus, in Rußland wüten hunderte Waldbrände, in China verschwinden Städte und Dörfer unter Erdrutschen.
Die Spendenindustrie, die „Hilfsorganisationen“, die Katastrophen so nötig haben, wie die Luft zum Atmen, jammert, daß die Spendenbereitschaft der Deutschen viel zu niedrig sei.
Nun lassen sich weder die drei genannten Länder, noch die einzelnen Krisenfälle miteinander vergleichen, doch fällt auf, daß sich die Hilfsaufrufe ausschließlich auf Pakistan konzentrieren. Unausgesprochen meint man wohl, China und Rußland seien reich genug, sich selber zu helfen. Der Hintergrund ist aber ein politischer: Pakistan ist ein Pulverfaß, Heimat von Millionen irrationalen moslemischen Fanatikern, wirtschaftlich und politisch instabil, Nachschubbasis für die ausländischen Truppen in Afghanistan, Rückzugs- und Rekrutierungsbasis für den afghanischen Widerstand gegen eben diese fremden Truppen und in Besitz der Atombombe. Ein Horrorszenario für die internationalen Konzerne und ihre Geldgeber von der Ostküste, die sich die Reichtümer des Mittleren Ostens unter den Nagel reißen wollen.
Der „Westen“ fürchtet, daß sich die pakistanische Bevölkerung vollends von der korrupten politischen Führung des Landes ab- und sich den moslemischen Fundamentalisten zuwendet.
Fällt Pakistan in die Hände dieser Kräfte, dürfte es für „den Westen“ in diesem Teil der Welt wesentlich ungemütlicher werden, als es jetzt schon ist.
Besonders pikant erscheinen die Aufrufe von Regierungen und Institutionen, wie dem IWF, doch bitte für Pakistan zu spenden. Es ist erst wenige Monate her, seit die „westlichen“ Regierungen mit hunderten Milliarden Dollar und Euro angeblich Griechenland und den Euro, in Wahrheit aber Großbanken „gerettet“ haben, die mit einem hohen Maß an Verantwortungslosigkeit und teilweise auch krimineller Energie gewaltige Risiken eingegangen sind, für die nun der Normalbürger, der Steuerzahler aufkommen darf. Verwundert es angesichts der immer höheren finanziellen Belastungen des Normalbürgers wirklich, daß vielleicht nicht die Bereitschaft, wohl aber die Möglichkeit zu spenden nachläßt.
Anfang des Jahres haben auch die Deutschen für die Erdbebenkatastrophe in Haiti viel Geld gespendet. Ob es bei den betroffenen Menschen angekommen ist, ob es ihr Los gemindert hat, ist unbekannt.
Als bei der Oderflut 1997 Spendengelder „übrig geblieben“ waren, haben die Verantwortlichen in der BRD nichts Besseres zu tun gehabt, es nach Polen zu überweisen, um dort zu „helfen“, anstatt es in einen deutschen Notfall- oder Katastrophenfond anzulegen.
Wenn jetzt schon der Aufschwung da sein soll, wie ständig behauptet wird, könnte jeder der über eine Million in der BRD lebenden Millionäre leicht 1000 Euro spenden. Sogar alle wohl versorgten Bundestags- und Landtagsabgeordneten – auch wenn sie (noch) keine Millionäre sein sollten – könnten ohne weiteres 1000 Euro öffentlichkeitswirksam für Pakistan geben, sind sie doch (fast) alle Gutmenschen, Philanthropen und „verantwortlich für die eine Welt“.
Solange den wohlfeilen Worten jetzt und in Zukunft aber keine Taten folgen, werden sich immer mehr an die Frau Bischöfin Käsmann erinnern: Wasser predigen und Wein saufen.
Im Übrigen könnten im Falle Pakistan zunächst die schwerreichen Glaubensbrüder aus Saudi-Arabien und den anderen Öl-Staaten die Schatulle öffnen, anstatt in Europa die Petro-Dollars zu verprassen, solange die Regierung von Pakistan noch überlegt, ob es die Hilfe des Nachbarlandes Indien annehmen soll….
 

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