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09.09.2010

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Empörung, Eklat, Ausschluß ...

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Die politische Führung der BRD ist gewillt, sich von Realitäten nicht beirren zu lassen, wenn es darum geht, gegen die Interessen des eigenen Landes zu zu handeln.
Es ist mittlerweile kaum noch erklärbar, warum sich vernünftige Deutsche noch dazu durchringen können, die Union zu wählen, weil sie das scheinbar kleiner Übel sei.
Neuester Vorfall aus der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag wäre vor zwanzig Jahren völlig unvorstellbar gewesen.
Erika Steinbach, Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, hatte in einer Debatte über Personalien für den Beirat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" bemerkt, daß Polen bereits im März 1939 seine Streitkräfte mobil gemacht habe. Diese historisch korrekte Aussage wurde vom CDU/CSU-Fraktionsvorstand empört zurückgewiesen, die Qualitätsmedien sprechen von einem Eklat und der Fraktionsvize Andreas Schockenhoff, ein Mensch, den niemand kennt, fordert den Parteiausschluß von Erika Steinbach aus der Union. Er sagte: „Es muß klar sein, dass es hier nicht um Meinungsverschiedenheiten, sondern Geschichtsklitterung geht. Eine solche Meinung hat in der Fraktion und der Partei keinen Platz“. Schockenhoff ist offenbar nicht der Unterschied zwischen Tatsachenbehauptung und Meinung klar.
Anlaß der Auseinandersetzung war wieder einmal das Verhalten des Zentralrats der Juden. Dieser hatte sich aus dem Beirat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" zurückgezogen, nachdem den vom Bund der Vertriebenen als Stellvertreter berufenen CDU-Mitglieder Tölg und Saenger "revanchistische Positionen" vorgeworfen wurden. Davon abgesehen, daß es dem Zentralrat überhaupt nichts angeht, wem deutsche Vertriebene als ihre Vertreter benennen, ist es bemerkenswert, wem die Loyalitäten der Unionsführung gehören.
Wer sich über den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges objektiv informieren möchte, sollte sich 60 Minuten Zeit für den Vortrag des ehemaligen Bundeswehr-Generals Schultze-Rhonhof nehmen.
 

Das deutsch-polnische Verhältnis zwischen 1918-1939:

http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/28/44/

 Historische Tatsachen und Zitate:

“Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Die polnische Politik ist es, die dafür sorgt, daß sie nicht nur auf dem Papier verschwinden.
Diese Politik wird rücksichtslos vorwärtsgetrieben und ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung der Welt, auf internationale Verträge oder auf den Völkerbund. Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem
Papier und in der Wirklichkeit.”  Manchester Guardian, 14.Dezember 1931

“Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa. Aus der Ukraine ist ein Land der Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukrainer völkerrechtlich gewährleistet sind, während der Völkerbund
allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum kümmert.”
Manchester Guardian, 17.Oktober 1930; beide Zitate nach Ulrich Stern ” Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg”

“Am 2.Mai brach der von Korfanty aufgezogene dritte Aufstand in Oberschlesien aus. Es begann eine entsetzliche Schreckensherrschaft. Die Mordtaten vervielfachten sich. Die Deutschen wurden gemartert, verstümmelt, zu Tode gepeinigt, ihre Leichen geschändet. Dörfer und Schlösser wurden ausgeraubt, in Brand gesteckt, in die Luft gesprengt. Die im Bild in der offiziellen Veröffentlichung der deutschen Regierung 1921 festgehaltenen Vorfälle überschreiten an Grausamkeit die schlimmsten Vorgänge, die man sich vorstellen kann.” Prof. Dr. René Martel in seinem Buch “Les frontières orientals de l` Allemagne” (Paris 1930) über die polnischen Raubzüge in Oberschlesien 1921

“Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna …” Der polnische Westmarkenverband 1926 (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber, “Unkenntnis oder Infamie?”, Verlag “Der Schlesier”, Recklinghausen, S. 6)

“Wir sind uns bewusst, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an  der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.” Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung:

“Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist.”Die Warschauer Zeitung “Depesza” vom 20.August 1939

“Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muss denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist.” vgl. Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.39, bei Lenz, F., Nie wieder München, Heidelberg 1965, Bd. I, S. 207

“Wir sind bereit zu jedem Kriege, sogar mit dem stärksten Gegner …” vgl. Polska Zbrojna, 25. März 1939, zit. bei Walendy, “Historische
Tatsachen”, Heft 39, S. 16

“Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.” Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber, “Unkenntnis oder Infamie?”, Verlag “Der Schlesier”, Recklinghausen, S. 7)

“Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird”.Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Freund, M. “Weltgeschichte”, Bd. III, S. 90)

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