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28.09.2010

Lesezeit: etwa 8 Minuten

14 Thesen zum Nationalismus

Das nachfolgende Thesenpapier ist im Nationaldemokratischen Hochschulbund (NHB) e.V. entstanden. Es sollte das erste einer Reihe von Thesenpapieren sein, die die politische Theorie des Nationalismus in verschiedenen Einzelaspekten konkretisierten. Der Befreiungsnationalismus wird dabei als integraler Bestandteil des Nationalismus begriffen, in dessen Mittelpunkt das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Bedeutung der ethnischen Identität für das Sein des Menschen stehen.


Die ganze Weltgeschichte zeigt, daß Völker, die Imperien geschaffen haben, immer geistige Nachteile in Kauf nahmen. Die Ziele eines großen Imperiums und die moralische Gesundheit eines Volkes sind unvereinbar.
Alexander Solschenizyn (in einem offenen Brief an die sowjetische Führung im September 1973)
   These 1: Befreiungsnationalismus ist integraler Bestandteil des Nationalismus
Der Befreiungsnationalismus ist ein Teilaspekt der politischen Theorie des Nationalismus. Sein Gegenstand ist die äußere staatliche Ordnung der Völker. Er resultiert aus der Anwendung der politischen Methodik des Nationalismus auf seinen Gegenstand und berücksichtigt dabei insbesondere das lebensrichtige Menschenbild.
These 2: Der Freiheitsbegriff des Befreiungsnationalismus ist gemeinschaftsbezogen
Dem Befreiungsaspekt des Befreiungsnationalismus liegt nicht das liberalistische Freiheitsverständnis im Sinne einer weitgehenden Bindungslosigkeit zugrunde. Der Befreiungsnationalismus erkennt vielmehr, daß der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist und der Einbindung in menschliche Gemeinschaften bedarf.
Der Befreiungsnationalismus versteht daher unter Freiheit, die Freiheit dieser Gemeinschaften, sich zu behaupten und von gemeinschaftsfremden und gemeinschaftsfeindlichen Einflüssen zu befreien.
These 3: Ein Volk ist eine Abstammungsgemeinschaft mit gemeinsamer Sprache, Kultur und Geschichte
Die zentrale politische Bezugsgröße des Befreiungsnationalismus ist das Volk. Ein Volk ist eine Abstammungsgemeinschaft, die sich überdies durch gemeinsame Sprache, gemeinsame Kultur und gemeinsame Geschichte auszeichnet.
Der Volksbegriff des Nationalismus ist daher mit dem Bevölkerungsbegriff, der lediglich eine Masse Menschen, die temporär dasselbe, willkürlich umrissene Territorium bewohnen, unvereinbar.
These 4: Das Volk ist Grundlage jeder Selbstbestimmung
Der nationalistische Staat ist das ausführende Organ des Volkswillens. Die Legitimation staatlichen Handelns kann daher nur der Volkswille sein. Er schützt das Volk gegen äußere Aggression in jeder Hinsicht, sei sie militärischer, wirtschaftlicher oder anderer Art und versucht nach innen für Gerechtigkeit, in dem Sinne der Auffassung des Volkes zu schaffen.
Grundlage zur Erfüllung dieser Aufgaben ist das Vorhandensein einer Solidargemeinschaft. Volkszerstörung durch Überfremdung würde diese Solidargemeinschaft zerstören, ein Ausspielen verschiedener Gruppen gegeneinander ermöglichen und damit der Fremdherrschaft den Boden bereiten.
Dasselbe gilt für Staaten mit starken ethnischen Gegensätzen, wie sie für Imperien üblich sind. Je fremder sich die Angehörigen einer Gemeinschaft sind, um so geringer ist ihr Wille zum dauerhaften Zusammenhalt ausgeprägt.
Rassen sind in diesem Sinne keine politisch handelnde Gruppe. Rassebewußtsein ist als Grundlage eines Staates ungenügend.
These 5: Das Volk ist Träger von Kultur und Werten
Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Zur Entfaltung seines Menschseins bedarf er verschiedener Gemeinschaften. Eine dieser Gemeinschaften ist das Volk, welches Träger von Kultur und Werten ist.
Kultur beschreibt dabei die gesamte gemeinschaftliche Lebensumwelt des Menschen. Bestandteil der Kultur sind u.a. Sitten, Werte, Traditionen und Brauchtum. Diese werden erst durch allgemeine Akzeptanz zur Kultur. „Multikultur“ bezeichnet hingegen das Nebeneinander verschiedener Werte, also das Fehlen gemeinschaftlicher Werte und ist somit das Gegenteil von Kultur, nämlich Antikultur. „Multikultur“ zerstört den Menschen, weil es ihn seiner Identität, seiner Geborgenheit, seiner Gemeinschaft und seiner Heimat beraubt.
Folklore ist lediglich oberflächlicher Bestandteil der Kultur. Multikulturelle Folklore kann somit kein Ersatz für Kultur sein.
Die nationale Kultur dient der Aufhebung der Entfremdung der Menschen in der modernen Massengesellschaft und der Herstellung nationaler Identität. Identität entsteht durch Abgrenzung. Der Versuch, diese Abgrenzung durch Kulturzerstörung, z.B. durch Überfremdung, aufzuheben ist der Versuch, menschliche Identität zu zerstören und den Menschen zu entmenschlichen.
These 6: Der Befreiungsnationalismus stärkt die regionale Identität und lehnt Separatismus ab
Nationale Identität ist eine wichtige Identitätsstufe des Menschen, aber nicht die einzige. Sie wird ergänzt durch verschiedene regionale Identitätsstufen und familiäre Identität. Ausdrucksform regionaler Identität ist die regionale Kultur, die eine Spielart der nationalen Kultur darstellt. Diese Abweichungen, die z.B. in regionalen Dialekten und Brauchtum ihren Niederschlag finden, stärken die Verwurzelung des Menschen in seiner Heimat, ohne die nationale Kultur und Identität in Frage zu stellen. Regionale Identität wirkt somit gemeinschaftsfördernd und wird vom Befreiungsnationalismus unterstützt.
Separatismus stellt demgegenüber die Verabschiedung eines Volksteiles aus der Volksgemeinschaft vor dem Hintergrund egoistischer, meist wirtschaftlicher Interessen, dar. Der Teil wird auf Kosten des Ganzen über das Ganze gestellt. Dieser Egoismus ist gemeinschaftszerstörend und daher abzulehnen.
Das Streben einer kulturell und ethnisch geschlossenen Gruppe nach Loslösung aus einem kulturell und ethnisch fremden Staatsverband stellt keinen Separatismus dar, sondern das Streben eines Volkes nach Freiheit und Unabhängigkeit.
These 7: Der Befreiungsnationalismus bekennt sich zum Selbstbestimmungsrecht der Völker
Jedes Volk hat das Recht, Entscheidungen über seine eigenen Belange selbst zu treffen. Dieses Recht umfaßt insbesondere die Entscheidungsfreiheit, hinsichtlich der Staatsform, Fragen der nationalen Einheit und des Eingehens von Bündnissen.
Kern der Selbstbestimmung ist die Volkssouveränität.
Das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes findet dort seine Grenzen, wo es mit existenziellen Rechten eines anderen Volkes kollidiert. Dies ist beispielsweise bei der Bedrohung des Lebensraumes eines Volkes durch naturzerstörende Maßnahmen eines anderen Volkes der Fall.
These 8: Der Befreiungsnationalismus ist antiuniversalistisch
Unmittelbare Folge der Bejahung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker ist die Ablehnung jedweder universalistischen Ideologie. Der Befreiungnationalismus ist demnach nicht als „Weltbeglückungsideologie“ zu verstehen, dessen Ziel es ist, jedes Volk zu seiner nationalen Unabhängigkeit zu zwingen. Jedes Volk hat auch das Recht, auf sein Selbstbestimmungsrecht zu verzichten und gemeinsame Staaten mit anderen Völkern zu bilden.
Das Selbstbestimmungsrecht umfaßt nicht nur die Gestaltung der inneren, sondern auch die der äußeren Angelegenheiten eines Volkes.
These 9: Der Befreiungsnationalismus bekennt sich zum Ethnopluralismus
Der Befreiungsnationalismus lehnt eine „neue Weltordnung“, in der der Welteinheitsmensch in gleichgeschalteten Einheitsstaaten lebt, ab.
Die Völker der Erde haben das Recht auf Verschiedenheit. Sie haben das Recht, ihre Abstammung, ihre Kultur und ihre Sprache zu erhalten. Sie haben das Recht, sich gegen Absichten zur Auslöschung ihrer Kultur zur Wehr zu setzen.
Der Befreiungsnationalismus tritt für den Erhalt der Vielfalt der Völker ein.
These 10: Der Befreiungsnationalismus bekämpft jede Form des Imperialismus
Imperialismus ist das Bestreben, das Selbstbestimmungsrecht einer fremden Gruppe zugunsten der eigenen Gruppe zu zerstören. Träger des Imperialismus sind dabei in der Regel nicht Völker, sondern Gruppen, die oftmals nicht einmal ethnisch homogen sind, sondern durch ein gemeinsames, beispielsweise wirtschaftliches, Interesse, verbunden sind.
Wurzeln des Imperialismus können religiöse, rassische, wirtschaftliche oder ideologische Motive sein. Meist handelt es sich um Mischformen, bei denen aber das wirtschaftliche Motiv dominiert. Bei der Analyse der Motivation von Imperialisten ist zwischen der Propaganda, mit der sie ihre Ziele verschleiern und ihren wirklichen Zielen zu unterscheiden.
Zur Durchsetzung seiner Interessen bedient sich der Imperialismus verschiedener Methoden, wobei auch hier Mischformen überwiegen:
  • Militärischer Imperialismus bedient sich militärischer Mittel zur Durchsetzung seiner Interessen. Kennzeichnend für das Vorhandensein militärischen Imperialismus ist oftmals die Stationierung fremder Truppen. Zur Verfolgung imperialistischer Ziele reicht oftmals bereits die Androhung des Einsatzes militärischer Gewalt.
  • Wirtschaftlicher Imperialismus bedient sich eines großen Repertoires von Methoden, deren Anwendung von den jeweiligen Bedingungen abhängt. Oftmals genügt zur Durchsetzung imperialistischer Ziele bereits die Androhung wirtschaftsimperialistischer Maßnahmen. Zu den klassischen Methoden des Wirtschaftsimperialismus gehören die Verhängung von Wirtschafts- und Technologieembargos, die Verknüpfung der Kreditvergabe mit politischen Forderungen, der Erwerb ausländischer Firmen und Wirtschaftsspionage. Imperialisten schrecken dabei weder vor der Instrumentalisierung von Drittstaaten oder scheinbar internationaler Institutionen, noch vor der Einschleusung von Kollaborateuren in die politische Entscheidungsebenen fremder Staaten zurück.
  • Kultureller Imperialismus dient zur Zerstörung der Identität des Volkes, zur Zersetzung seiner Abwehrkräfte und seines Zusammengehörigkeitsgefühles. So wird das Volk in Teilgruppen gespalten, die zugunsten der Imperialisten gegeneinander ausgespielt werden können. Klassische Betätigungsfelder des Kulturimperialismus sind audiovisuelle Medien (Rundfunk, Fernsehen, Kino, Musik usw.) und deren Begleitmedien.
These 11: Der deutsche Befreiungsnationalismus strebt einen deutschen Nationalstaat an
Zur Wahrung der nationalen Identität und Kultur, zum Schutz vor Überfremdung und zur Herstellung des Selbstbestimmungsrechtes des deutschen Volkes strebt der deutsche Befreiungsnationalismus einen deutschen Nationalstaat an.
Voraussetzung vollständiger deutscher Souveränität ist der Abzug der in der BRD stationierter Besatzungstruppen, Herstellung der völkerrechtlichen Grenzen Deutschlands und Rückführung von Ausländern, die auf deutschem Boden leben, in ihre Heimat.
These 12: Verhältnis zu den Völkern Europas
Ein deutscher Volksstaat auf der Basis des Befreiungsnationalismus strebt gute Beziehungen zu den Völkern Europas an. Im Rahmen der Zusammenarbeit der Völker Europas gilt es, gemeinsame Probleme zu lösen.
Die Europäische Union stellt jedoch kein Instrumentarium zur Beseitigung der Probleme Europas dar, sie ist vielmehr Teil des Problems. Sie trägt entscheidend dazu bei, daß die Macht der Kapitaleigner ebenso zunimmt wie die Ohnmacht der Völker Europas. Die EU ist somit Hauptträger des Wirtschaftsimperialismus in Europa.
These 13: Hauptfeind der freien Völker sind gegenwärtig die USA
Die USA sind derzeit der Hauptträger des weltweiten Imperialismus. Ziel der Politik der USA ist die Errichtung einer neuen Weltordnung, die sich allein an den Interessen der US-Kapitalisten ausrichtet. Freie Völker haben in diesem Konzept keinen Platz, da sie ein potentieller Widerstandsfaktor der US-Politik wären.
Die USA betreiben daher eine weltweite Überfremdungs- und Unterdrückungspolitik, die sie sich der drei klassischen Formen des Imperialismus bedient. Ziel eines jeden Befreiungsnationalisten kann daher nur die Zerschlagung der Macht der US-Kapitalisten sein.
These 14: Der Befreiungsnationalismus strebt zur Erringung der Freiheit der Völker einen gemeinsamen antiimperialistischen Befreiungskampf an
Die Macht der Feinde freier Völker kann nur gebrochen werden, wenn die freien Völker den Kampf gegen ihre Unterdrücker gemeinsam aufnehmen.
Deutsche Befreiungsnationalisten streben daher einen gemeinsamen Kampf gegen einen gemeinsamen Feind an.
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