09.10.2010
Jeder Autofahrer kennt die Situation: nachdem man kilometerlang hinter einem LKW herfährt, setzt man zum überholen an und auf gleicher Höhe sieht man einen anderen LKW auf sich zukommen. Man hat einen Fehler begangen und nun zwei Möglichkeiten: man bremst und schert wieder hinter dem LKW ein oder man gibt Gas und versucht, noch vorbeizukommen.
Auf die Politik der herrschenden Clique in unserem Land übertragen heißt das: Man ist nicht gewillt, auf die Meinung der überwältigenden Mehrheit der Deutschen Rücksicht zu nehmen und die Einwanderung von Fremden zu beenden oder doch zumindest zu begrenzen, sondern man gibt Gas und versucht, vollendete Tatsachen zu schaffen. Noch mehr Fremde ins Land, noch mehr Geld für fremde Sozialschnorrer, noch mehr „Affirmative Action“ für Türken, Araber und Afrikaner im öffentlichen Dienst, noch mehr Multi-Kulti-Propaganda in allen Medien – als hätte die von Sarrazin angestoßene Debatte nie stattgefunden.
Als Großmeister der Abwicklung der Deutschen als Volk fühlt sich offenbar Bundespräsident Christian (Türken-) Wulff berufen. Er läßt keine, aber auch wirklich keine Gelegenheit aus, die von ihm ersehnte „Bunte Republik ´Deutschland“ zu propagieren. Sei es, bei der Auszeichnung der Fußball-Nationalmannschaft oder eben zum Festakt zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung. Diese Rede läßt sich übrigens kurz zusammenfassen: „Wir müssen uns den Realitäten stellen.“ So sagt auch der Kaufmann, wenn er vor dem Bankrott steht. Man kann natürlich sogar dem Bankrott etwas abgewinnen und sagen: ...und das ist gut so, jetzt können wir etwas Neues anfangen.“ Wenn man die Nation abschreibt, dann läßt sich ganz entspannt und unbeschwert Politik machen. Ach nein, Wulff und Merkel wollen knallhart vorgehen, wenn jemand unsere staatliche Ordnung, insbesondere die Grundrechte verachtet. Von dieser Drohung wird sich niemand beeindrucken lassen, vor allem dann nicht, wenn er überzeugt ist: Uns Moslems gehört die Zukunft.- Das ist es doch, was die Mehrheit der Deutschen befürchtet, daß die Moslems Wulffs Satz umkehren: Eines Tages gehört Deutschland zum Islam. Das wird doch in den Moscheen gepredigt und nicht: Seid tolerant gegenüber den Deutschen, achtet ihre Meinungen und ihre Lebensweise.
Türken-Wulff hat Merkels Kurswechsel in Bezug auf den EU-Beitritt der Türkei eingeleitet. Der frisch vermählte Außenminister Guido Westerwelle gab Mitte September bereits die Linie vor, wonach der Beitritt der Türkei „ausdrücklich“ möglich sei. Die Haltung wider jegliche politische Vernunft ist darauf zurückzuführen, daß die FDP die Lobbypartei der Wirtschaft ist, die in der Türkei stark und profitabel engagiert ist.
Die selbsternannten Hüter der Menschenrechte interessiert es dabei wenig, daß erst in diesem Jahr ein Bischof in der Türkei ermordet wurde und Christen ganz allgemein Repressalien ausgesetzt sind. Wenn allerdings ein durchgeknallter US-Prediger ankündigt, in irgendeinem Provinznest einen Koran verbrennen zu wollen, ist das für Merkel, Westerwelle und Co. Anlaß zur Besorgnis. Daran allein sieht man, wie sehr man sich schon vor den Moslems fürchtet.
Die politische Situation in der BRD ähnelt in beängstigender Weise den beiden Kafka-Werken „Das Schloß“ und „Der Prozeß“. Einerseits glaubt Innenminister de Maiziere ein halbes Hundert kampferprobter Islamisten im Land, die jederzeit zur Terrortat schreiten könnten und niemand kommt auf den Gedanken, diese Leute außer Landes zu befördern. Andererseits werden Deutsche wegen Meinungsdelikten zu langjährigen Haft- und hohen Geldstrafen verurteilt.
Einerseits beklagt die Bundesregierung einen weiteren getöteten Bundeswehrsoldaten in Afghanistan durch einen „feigen und hinterhältigen“ Selbstmordanschlag (sehr feige!), andererseits schweigen Merkel und Westerwelle stille, wenn durch einen Raketenangriff einer US-Drohne (nicht feige und nicht hinterhältig!) fünf „deutsche“ Kämpfer im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet werden. Wo bleibt denn da der Protest bei der US-Regierung? Oder ist die Bundesregierung gar froh darüber, daß derartige BRD-Paßbesitzer, die ebenso wenig Deutsche, wie Meerschweinchen Schweine sind, ins Paradies befördert werden?
Was sagt Türken-Wulff und Co. dazu, daß das EM-Qualifikationsspiel BRD-Türkei in Berlin ein Heimspiel für die Asiaten wird? Welche Mannschaft werden die türkischen BRD-Paßbesitzer wohl unterstützen? Nur Geisteskranke oder infantile Gemüter können darauf hoffen, daß sich das jemals ändern wird.
Ganz offensichtlich ist dieses System der Meinung, man solle Kriminelle und Irre nicht einsperren, daß aber dafür alle normalen Deutschen vorsorglich wie Kriminelle und Irre behandelt werden müssen. Nicht umsonst bezeichnete der Wirtschaftskriminalist Uwe Dolata aus Würzburg die BRD als Lobby-Werkstatt und als das korrupteste System der Welt. Die Verkommenheit übersteige alles Vorstellbare.
Verbrecher und Irre werden ihre Fehler nicht zugeben, sie werden weitermachen, bis sie von der Polizei oder Ärzten aus dem Verkehr gezogen und unschädlich gemacht werden.
Mittlerweile muß man ernsthaft fragen: Wird dieses Land von Kriminellen und Irren regiert?