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23.11.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Wieviel Heuchelei verträgt dieses Land?

Seit Monaten demonstrieren in Stuttgart Gegner des Bahnprojektes Stuttgart 21 auch wegen angeblich zu hoher Kosten und wegen mangelnder demokratischer Legitimation. Unabhängig, wie man zu Stuttgart 21 steht, so ist doch festzuhalten, daß das Geld zumindest weitestgehend im Lande bleibt.
Gestern hat Irland, nach einigen Tagen verschämten Zögerns, um Hilfe aus dem Euro-Rettungsschirm in Höhe von 80 oder 90 Milliarden Euro gebeten. Keine Frage, der Inselstaat bekommt die Garantien. Und sie werden fällig werden, ist hinzuzufügen. Keine Volkswirtschaft kann überleben, in der Immobilien zu immer höheren Preise ge- und verkauft werden. Und genau das ist in Irland geschehen. Eine gewaltige Seifenblase, die nun geplatzt ist. Selber Schuld, könnte man sagen, dummerweise hat die irische Regierung aber versprochen, die irischen Banken zu retten. Damit ist Irland pleite, aber die Europäische Union hat ja versprochen, jedes in Schwierigkeiten geratene Mitgliedsland zu retten.
Es ist allerdings mehr als fraglich, ob die geplanten 90 Milliarden Euro reichen, da alleine britische Banken um rund 150 Milliarden Euro bangen. Daher ist es äußerst skurril, daß Großbritannien – das ebenfalls vor dem Abgrund steht – Irland mit einigen Milliarden Pfund „helfen“ will.
Der Hauptzahler für die irische Katastrophe wird die der deutsche Steuerzahler sein, denn ab Mai 2012 werden die Garantien fällig werden. Wenn jetzt in den Medien behauptet wird, Irland will sich mit einem rigiden Sparkurs stabilisieren, kann man nur den Kopf schütteln. Irland benötigt bei etwa 4,5 Millionen Einwohnern zunächst fast 100 Milliarden Euro Finanzhilfe. Im Vergleich zur BRD würde dies bei 82 Millionen Einwohnern fast 2 Billionen Euro aus dem Rettungsschirm bedeuten. Allein aus diesem Vergleich, ohne aktuelle Wirtschaftsdaten – und die Auswirkungen eines „Sparkurses“ für die irische Volkswirtschaft -, ohne Blick auf die Wirtschaftskultur und Wirtschaftsgeschichte, ist ersichtlich, daß Irland diese Hypothek niemals begleichen werden kann. Ebenso wenig wie Griechenland. Und Spanien, Portugal und Italien werden folgen – fraglich nur, in welcher Reihenfolge. npd-bayern.de tippt zunächst auf Portugal, danach muß Spanien die Hand heben. Dem deutschen Steuerzahler werden von einer in der Tat großen Koalition von CSU bis Linkspartei – die sich hier völlig einig sind – in den kommenden Jahren hunderte Milliarden Euro abgepreßt werden, die – wie im Falle Griechenland – in einen verkommenen Staat, oder – wie in Irland – auf die Konten völlig verantwortungsloser Banken fließen. Wo sind eigentlich jetzt die Demonstranten von Stuttgart, warum werden nicht die Bankenzentralen in Frankfurt am Main besetzt, denn Deutsche Bank und Co. haben sich genauso wie die Engländer in Irland am Casinospiel beteiligt. Warum weinen überdrehte 68er-Typen jetzt nicht um ein paar gefällte Bäume, sondern über die verbrecherische Ausplünderung unseres Landes zugunsten milliardenschwerer Spekulanten? Wieviel Heuchelei verträgt dieses Land eigentlich? Volksabstimmungen zu einem Bahnhof, aber nicht zum Euro? Ist es das, was Grüne und andere Demagogen unter Demokratie verstehen? Bei den Stuttgart 21 – Protesten sagte ein bekannter Schauspieler, wenn sich Umstände ändern, müssen einmal beschlossene Gesetze eben wieder geändert werden. Zählt das nur für Themen, die „politisch korrekt“ sind?
Der normal gebliebene Teil des deutschen Volkes hat nur eine Möglichkeit die Systemparteien unter Druck zu setzen, indem die NPD gestärkt wird. Die Ausplünderung, der Ausverkauf unseres Landes hat mittlerweile jedes vorstellbare Maß überschritten. Und jede Rechnung muß einmal bezahlt werden.
In welchem Maße sich die politisch-mediale Klasse der BRD von der Realität und der Meinung der Bürger verabschiedet hat, ja geradezu in einer Parallelwelt leben, hat gestern der unsägliche Bundespräsident Christian (Türken-) Wulff demonstriert. Bei seinem Antrittsbesuch in der Tschechei pries er – paradoxerweise angesichts der dramatischen Krise im Euro-Raum - den Euro als Erfolgsgeschichte und drängte unser Nachbarland, Mitglied der Euro-Zone zu werden. Der tschechische Präsident Klaus, ein Mann der klaren Worte, machte Wulff klar, daß sein Land diesbezüglich keine Eile habe. Wulff wird nicht einmal in der Lage gewesen sein, den Spott und die Verachtung aus der Antwort herauszuhören, weil der politische Autismus der politisch-medialen Klasse der BRD mittlerweile Politbüro-Qualität angenommen hat.
Der ZDF-Reporter Udo van Kampen sagte zu Zeiten der Griechenland-Krise: „Gute Nacht Euro, gute Nacht Demokratie, gute Nacht Europa!“. Ähnlich äußerten sich vor kurzem Bundeskanzlerin Merkel und der EU-Oberkommissar van Rompuy, der sogar einen Krieg nicht ausschloß. Man redet gern von dem, was man nicht hat: die politisch-mediale Klasse eben von Freiheit und Demokratie. Tatsache ist, daß die Politik der Systemparteien nicht demokratisch ist, weil sie gegen den bekannten Mehrheitswillen der Deutschen vollzogen wird und sie ist auch gegen den europäischen Gedanken gerichtet, weil das Brüsseler Kommissarsregime nicht die Vielfalt der europäischen Völker und Kulturen abbildet, sondern das graue Exekutivorgan der Großfinanz ist. Merkel, Seehofer, Gabriel, Gysi und Özdemir sind ihre Knechte.

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