npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern - Die soziale Heimatpartei

17.01.2012

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Systemfrage

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Bekanntlich wird die Verbotsforderung der Berliner und Münchner Blockparteien gegen die NPD damit begründet, daß diese „systemfeindlich“ sei, womit unterstellt wird, daß die NPD die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen und abschaffen wolle. Das ist natürlich falsch. Vielmehr anerkennen die Nationaldemokraten das Grundgesetz als gegenwärtige politische Spielregel an. Daß aber, gemäß Artikel 146 GG, anstelle des von den westlichen Siegern des 2. Weltkrieges den Deutschen oktroyierte Grundgesetz eine Verfassung treten soll, wenn das deutsche Volk darüber frei und selbst bestimmt entscheiden kann, ist eine alte Forderung der NPD und ebenso wenig „verfassungsfeindlich“, wie die Feststellung, daß unser Land nicht der Zielhafen von Asylbetrügern und Sozialschnorrern aus aller Welt werden darf. Übrigens haben sogar die antideutschen Grünen unlängst eine „Verfassung“ gefordert, allerdings nicht, um die Freiheit unseres Landes und seiner Bürger zu sichern, sondern um Deutschland von der Landkarte zu tilgen und das deutsche Volk in einer Einwanderergesellschaft aufzulösen.
Da Bundesfinanzminister Schäuble Ende vergangenen Jahres äußerte, daß die BRD seit dem 8. Mai 1945 bis heute noch keinen Tag souverän war, ist es die Aufgabe aller anständigen Deutschen im Rahmen des Grundgesetzes, welches auch nach Artikel 20 das Widerstandsrecht gegen jeden einschließt, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, die Freiheit unseres Landes herzustellen. Denn was sollte das für eine Verfassung werden, die in einem nichtsouveränen Land unter der Herrschaft der Parteien des Niedergangs und des Nationalverrats dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden würde. Daher richtet sich der politische Kampf der NPD natürlich gegen das politische System der BRD, welches von der Hochfinanz und dem Großkapital gekauft und korrumpiert wurde, sich den Staat zu Beute gemacht und alle gesellschaftlichen Bereiche usurpiert hat. Die NPD wendet sich gegen ein System, welches hundertfach gegen das Grundgesetz verstoßen hat und sich spätestens seit Mai 2010 des permanenten Gesetzesbruchs schuldig macht.
Daher ist es auch falsch, sich an einer schwachen Figur wie Wulff abzuarbeiten. Wulff ist nichts anderes als ein Lakai von Merkels Gnaden – die einen Abnicker für ihre Gesetzesbrüche im Schloß Bellevue benötigte -, ein schwacher Mann, ein Schnäppchenjäger, die Karikatur eines Staatsoberhauptes. Wulff hat keinerlei Glaubwürdigkeit mehr. Deshalb ist er gezwungen, Türken oder Juden zu hofieren, die angeblich schlimme deutsche Vergangenheit zu bemühen oder vor Ausländerfeindlichkeit zu warnen. Als ob dieses Land keine anderen Probleme hat.
In der vergangenen Woche, am 10.Januar, schrieb Günther Lachmann auf „Welt online“ unter der Überschrift „Dieses System produziert nur ramponiertes Mittelmaß“ eine vernichtende Abrechnung mit dem Berliner Regime. Von Minus-Männern, wie Bundespräsident Wulff, ist die Rede, von einem degenerierten und kranken System, welches die Probleme, die es selber verursacht habe, nicht mehr in den Griff bekomme. Besonders interessant sind die weit über 300 Leserkommentare, aus denen eine Mischung aus Verachtung, Resignation und Haß gegenüber der politischen Klasse spricht. Die Minus-Frauen und Minus-Männer in Berlin und München wissen das sehr genau. Und genau aus diesem Grund haben sich nun auch die Unionsparteien entschlossen, auf die Migrantenkarte zu setzen, und aus deren Reihen Personal und Stimmvieh zu rekrutieren, weil diese den Systemparteien noch so etwas wie Dankbarkeit entgegenbringen. Daher auch der Vernichtungsfeldzug gegen jede nationale, rechte oder konservative Bestrebung in unserem Land. Ein exzellentes Beispiel hierfür lieferte der bayerische Innenminister Herrmann, der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge forderte, rechtsgerichtete Burschenschaften zur Landesfeier zum Volkstrauertag auszuschließen. Die traurige Figur vom Odeonsplatz merkt nicht einmal mehr, wie sie gegen ihre eigene Wählerklientel agiert. Aber solange die bayerische Staatsregierung in der Lage ist, einem unterfränkischen Bauern zu verbieten, seine im Sommer auf einer benachbarten hessischen Weide grasende Kuhherde im Herbst zurück in den fränkischen Stall zu treiben, weil von den Rindern ein Gesundheitsnachweis verlangt wird, ist ja alles in Ordnung. Von den Scharen einreisender Asylbetrüger und Sozialschnorrer verlangen Herrmann und seine Amigos selbstverständlich keine Gesundheitstests.
In jeder Fernseh-Quasselrunde und jeder politischen Erklärung werden die Systempolitiker nicht müde, zu erklären, wie sehr sie sich für die sozial Schwachen einsetzen würden. Aber ausgerechnet die Nettolöhne der Geringverdiener sind in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt um 22 Prozent gesunken. Um Mindestlöhne oder dem Schutz vor Lohndumping hat sich keine Regierung gekümmert. Mittlerweile gibt es rund acht Millionen Geringverdiener, die von ihrem Lohn nicht mehr leben können und sogar Bundesbehörden beschäftigen Leiharbeiter, im Jahre 2009 waren es 1343 Personen.
Im November vergangenen Jahres fanden in sechs bayerischen Hochschulstädten Studentenproteste statt, in Nürnberg unter dem Motto: „Wenn uns das System keine Zukunft gibt, geben wir dem System keine Zukunft!“
Wenn nicht alles trügt – auch im Hinblick auf die Währungs- und Schuldenkrise – stellen sich immer mehr Deutsche die Systemfrage. Die NPD stellt diese seit ihrer Gründung: „Gegen System und Kapital – unser Kampf ist national!“
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