19.01.2012
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Im Kriechgang nach Grafenwöhr
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Zur Hauptseite wechseln Was haben wir doch für traurige Figuren als Politiker. In jedem normalen Land würde man sich freuen, wenn Fremdvögte und Besatzer mit klingendem Spiel abzögen. Bei uns ist das Gegenteil der Fall – „deutsche“ Politiker winseln mit eingezogenem Schwanz darum, daß die fremden Herren möglichst lange im Land bleiben.
So geschehen dieser Tage in der Oberpfalz, wo sich CSU-Staatskanzleichef Thomas Kreuzer höchstselbst in den Hubschrauber setzte und beim zuständigen Drei-Sterne-General der US-Truppen in Grafenwöhr um die weitere Anwesenheit möglichst vieler GIs nachsuchte. „Wir haben größtes Interesse, daß möglichst viele amerikanische Soldaten bei uns bleiben“, wird Kreuzer in Medienberichten zitiert.
Das mag für Herrn Kreuzer gelten. Er und seine Mit-Apparatschiks in der bayerischen Staatsregierung wissen, daß die Tage ihres Versagerregimes gezählt wären, sobald Uncle Sam seine schützende Hand von ihnen nähme und endlich mit Sack und Pack abzöge. Schon um Figuren wie CSU-Kreuzer loszuwerden, muß sich eigentlich jeder normalgebliebene Mensch die Amerikaner auf den Mond wünschen.
kr