
Am 30. Januar 1945 wurde das als Flüchtlingstransporter eingesetzte ehemalige
Kreuzfahrtsschiff "Wilhelm Gustloff" durch ein sowjetisches Torpedo vor
Gotenhafen versenkt. Wahrscheinlich bis zu 9000 deutsche Frauen, Kinder, alte
Menschen und verwundete Soldaten kamen dabei ums Leben.
Mein Großvater war als Soldat in der Nähe eingesetzt und brachte einen
verwundeten Kameraden aus seiner Artilleriebatterie auf das Schiff, damit dieser
in Sicherheit gebracht werden konnte. Als er zurück in seiner Stellung war,
erfuhr er, daß die "Gustloff" gesunken war.
Während heute in diesem Land von der politisch-medialen Klasse an alle möglichen
und unmöglichen Untaten, die Deutsche verübten oder verübt haben sollen,
erinnert wird, bleiben die Toten des eigenen Volkes - selbst die zivilen Opfer -
unbeachtet. Verdrängt, vergessen, ja verachtet - wie lästiges Gepäck abgeworfen
auf dem Marsch in die multikulturelle Gesellschaft und den europäischen
Bundesschuldenstaat.
Dagegen gedenkt das anständige Deutschland der Opfer der schrecklichsten
Schiffskatastrophen überhaupt. Sie überlebten das Inferno auf den Straßen der
Vertreibung und der zugefrorenen Ostsee und fielen doch monströsen
Kriegsverbrechen zum Opfer.
Am 9. Februar versenkte ein sowjetisches U-Boot das Flüchtingsschiff "Steuben".
Dabei kamen bis zu 4200 Zivilisten ums Leben. Das gleiche Schicksal ereilte etwa
7000 deutsche Frauen, Kinder und alte Menschen, als am 16. April 1945 die
"Goya" im gleichen Seegebiet, wie die "Wilhelm Gustloff" torpediert wurde.
Insgesamt verloren etwa drei Millionen Zivilisten bei Flucht und Vertreibung ihr
Leben.
Wir gedenken ihnen!