15.05.2012
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Körperverletzung, Erpressung, Beleidung...
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Zur Hauptseite wechselnEin echtes Aushängeschild der „Volkspartei“ CSU
Was waren das für Zeiten, als die CSU noch eine um Seriosität bemühte „Amigo“-Partei war? Das ist lange her. Heute steht der bayerischen Staatspartei auf Abruf das Wasser offenbar derart bis zum Hals, daß sich einige ihrer Funktionäre handgreiflicherer Methoden bedienen müssen.
Zum Beispiel der Augsburger CSU-Stadtrat Tobias Schley. Gegen ihn und zwei weitere Spezis hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage wegen versuchter räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung, vorsätzlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädgiung erhoben. Das rabiate Trio soll im Dezember 2011 einen Taxifahrer gewürgt und geschubst haben und von seinen Handgreiflichkeiten nicht einmal abgelassen haben, als vier Türsteher einer nahen Diskothek dem malträtierten Opfer zur Hilfe eilten.
Der CSU-Stadtrat muß sich außerdem noch wegen Beleidigung verantworten – in der Stadtratssitzung am 1. März soll er einen Stadtratskollegen laut und vernehmlich als „Arschloch“ bezeichnet haben.
Schley war bis vor kurzem Kreisvorsitzender der vorgeblich „christlich“-sozialen Union (CSU) in Augsburg. Stadtrat will er weiter bleiben. Ein echtes Aushängeschild einer „demokratischen“ Partei und ihrer Wertewelt...