22.03.2010
Münchner Rathausparteien machen mobil für neuen Moschee-Anlauf / BIA-Stadtrat Richter schreibt dem Penzberger Imam
Als beispiellose Verhöhnung der Müchnerinnen und Münchner wird bei der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) die parteiübergreifende Initiative der etablierten Münchner Rathausfraktionen empfunden, die der bayerischen Landeshauptstadt jetzt im Hauruckverfahren doch noch ein islamisches Großprojekt inklusive Moschee bescheren soll. Erst vor drei Wochen war das bisher geplante Ditim-Moscheeprojekt in Sendling am fehlenden Geld des türkischen Trägervereins gescheitert. Jetzt haben sich SPD, CSU, Grüne und FDP im Rathaus demonstrativ für ein alternatives islamisches Großprojekt in München ausgesprochen, das vom Islamzentrum des Penzberger Imams Benjamin Idriz getragen werden soll – für BIA-Stadtrat Karl Richter eine schallende Ohrfeige für alle Münchner Bürger, die sich jahrelang vehement gegen die Sendlinger Großmoschee gewehrt haben.
Richter hat in einer ersten Reaktion auf die „ungeheuerliche Mißachtung des Münchner Bürgerwillens durch alle etablierten Rathausparteien“ ein Schreiben an den Träger des neuen Islamprojekts in der bayerischen Landeshauptstadt, Imam Idriz, gerichtet und ihm mitgeteilt, daß sein Islamzentrum nicht von allen politischen Parteien im Münchner Rathaus willkommen geheißen werde. Idriz und sein „Zentrum für Islam in Europa“ müßten gewärtig sein, daß die Stimme des Widerstandes gegen die Ausbreitung des Islam auch in München gut hörbar sei und an Lautstärke gewinnen werde, „sollten die etablierten Rathausparteien bei ihrem unverhohlen inländerfeindlichen Projekt bleiben“. Und: „Die demonstrative Förderung eines islamischen Großprojekts in München ist falsch – erst recht, so lange Christen umgekehrt in vielen islamischen Ländern akut verfolgt werden.“
In einer erst vor wenigen Wochen erteilten Antwort auf eine BIA-Rathausanfrage hatte die Stadt erklärt, es gebe noch keine konkreten Pläne für das islamische Großprojekt des Penzberger Imams (dessen „Zentrum für Islam in Europa“ derzeit noch unter Beobachtung des bayerischen Verfassungsschutzes steht). Jetzt haben die sogenannten „demokratischen“ Parteien im Münchner Rathaus selbst die Initiative ergriffen nicht einmal das offizielle Ersuchen des Imams abgewartet. „Deutlicher kann man nicht zeigen, auf wessen Seite diese Parteien stehen“, erklärte BIA-Stadtrat Karl Richter.
München, 22.03.2010
Verantwortlich:
Bürgerinitiative Ausländerstopp
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Rathaus
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