11.01.2011
An ein „ungestörtes Zusammenleben“ glauben immer weniger / „Coming home“ fördern!
Eine gute Nachricht zum Jahresbeginn: im Gefolge der Sarrazin-Debatte wächst auch unter in Deutschland lebenden „Migrationshintergründlern“ die Skepsis, was den Glauben an ein „ungestörtes Zusammenleben“ mit Deutschen angeht. Nach einer aktuellen Befragung des „Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ (SVR) glaubten daran Ende 2010 nur noch 9,1 Prozent der Zuwanderer; 2009 waren es noch mehr als doppelt so viele.
Bei vielen Zuwanderern macht sich in solchen Zahlen womöglich nur das schlechte eigene Gewissen bemerkbar – in Deutschland lebende Ausländer sind ausweislich der amtlichen Kriminalstatistiken schließlich in zahlreichen Verbrechenssparten erheblich überrepräsentiert. Auch in München, wie der „Sicherheitsreport“ der Münchner Polizei z.B. für das Jahr 2008 ausdrücklich hervorhebt: „Vergleicht man die Tatverdächtigenbelastungszahl Nichtdeutscher (5.717) und Deutscher (2.981), ist die nichtdeutsche Wohnbevölkerung 91,8 % stärker kriminalitätsbelastet.“
Die Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) im Münchner Rathaus sieht sich durch die wachsenden Zweifel von Ausländern an einer „Multikulti“-Zukunft in Deutschland bestätigt. Es gelte jetzt, erklärte BIA-Stadtrat Karl Richter, Ausländer in ihrer Skepsis zu bestätigen und die Bereitschaft zur Rückkehr in die Heimatländer nach Kräften zu fördern. „Die Stadt München betreibt ja bereits das noch viel zu wenig bekannte Programm ´Coming home´, das rückkehrwillige Ausländer unterstützt und Projekte zur Existenzgründung fördert – in den Heimatländern. Das ist der richtige Weg, um die tickende Zeitbombe der Überfremdung selbst im rot-grünen München noch rechtzeitig zu entschärfen“, sagte Richter. Die BIA werde demnächst im Rahmen einer Aufklärungsaktion in München lebende Ausländer eingehend über „Coming home“ informieren.
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