21.09.2011
Die Unvermeidliche hat sich zu Wort gemeldet. In die anhaltende Diskussion um die medienträchtige Flugblattaktion der BIA vor Münchner Schulen am Dienstag schaltete sich jetzt auch die Sympathieträgerin und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, mit einer überfälligen Mahnung ein. Laut SZ fordert Frau Knobloch, die bis 2010 auch Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland war und seit 2005 zudem Vizechefin des Jüdischen Weltkongresses ist, eine „breite bürgerliche und kampfbereite Allianz“ gegen Rechts. Mit „Betroffenheitsgesten und Sonntagsreden“ sei es nicht getan.
Eine bemerkenswerte Aussage, findet BIA-Stadtrat Karl Richter: „Am liebsten wäre es Frau Knobloch wohl, die politische Streitkultur in München würde sich an den Methoden Israels im Gazastreifen oder im Westjordanland orientieren. Hier sollte die WJC-Vizechefin lieber vor ihrer eigenen Tür kehren. Oder noch besser: Halten Sie doch einfach mal den Mund, Frau Knobloch!“
Über die Flugblattaktion der BIA gegen inländerfeindliche Gewalt an Münchner Schulen hatten zuletzt auch mehrere türkische Zeitungen berichtet. Das Massenblatt „Hürriyet“ schreibt in seiner Ausgabe vom 15.09.2011: „Bildirinin altında Yabancılar Stop Girisimi (BIA) adlı asırı sagcı örgütten Münih Büyüksehir Belediye Meclisi üyesi olan Karl Richter’in imzası bulunuyor. BIA, asırı milliyetçi NPD’nin gizli bir örgütü olarak tanınıyor. Bildiriyi dagıtanlar arasında, Münih’te sinagog açılısına bombalı saldırı planlamaktan hapis yatan asırı sagcı Martin Wiese’nin de bulundugu belirtildi.“
München, 16.09.2011
Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA)
Rathaus
Marienplatz 8
80331 München
medien@auslaenderstopp-muenchen.de
- Presserechtlich verantwortlich: Karl Richter, ehrenamtlicher Stadtrat –
+ + + Hinweis: Über die Rathausarbeit der BIA erfahren Sie aus den Münchner Medien nichts – laut „AZ“ vom 28.7.2011 ist es „Linie“ des Blattes, „über den Neonazi im Stadtrat nicht zu berichten“. + + +