18.04.2011
Erst jetzt erreichte npd-bayern.de ein Leserbrief aus Schweinfurt, den wir gerne veröffentlichen, da dies in der Lokalpresse nicht geschehen ist.
„Wäre es nicht an der Zeit, den Ministerwechsel zum Anlaß zu nehmen, die Bezeichnungen endlich richtig zu stellen? Nachdem Herr zu Guttenberg das Afghanistan-Abenteuer als das bezeichnet hat, was es ist und schon immer war, nämlich als Kriege, müssten jetzt unbedingt die Bezeichnungen „Kriegsministerium“ und „Kriegsminister“ eingeführt werden, das wäre ehrlicher. Nur wer angegriffen wird, muß sich verteidigen. Deutschland wurde jedoch von niemandem angegriffen und von Afghanistan am allerwenigsten. Unsere jungen Leute sollten uns zu schade sein, um für die Weltherrschaftsansprüche der USA geopfert oder an Leib und Seele verwundet zu werden. Ist denn noch nicht genug Blut geflossen? Reicht es nicht, dass Merkel, Jung und zu Guttenberg mit blutbeleckten Händen dastehen? Wie lange soll das noch so weitergehen? Laßt die Amerikaner doch ihre Kriege selber ausfechten, die gehen uns doch gar nichts an! Die Parole kann nur heißen: „Bundeswehr zurück in die Heimat!“ oder anders ausgedrückt: „keine deutschen Soldaten im Ausland“ und „keine ausländischen Soldaten in Deutschland“! Kein Land ist souverän, auf dessen Boden sich ausländisches Militär befindet, auch wenn es als „Verbündete“ oder „Freunde“ bezeichnet wird!
Dem Herrn de Maizière aber rufe ich zu: „Holen Sie unsere Soldaten heim, aber alle! Und setzen Sie den Unfug Ihres Vorgängers nicht fort, bleiben Sie bei der Wehrpflicht und bei der Heimatarmee! Alles andere macht keinen Sinn!!“
Mit frdl. Gruß
Willi S.
Schweinfurt