Es gibt keinen Politiker, von CSU bis Kommunisten und Piraten, der in Wahlkampfreden und sonstigen Verlautbarungen in Talkshows sowie Presseveröffentlichungen nicht als oberstes Ziel eine „bessere Bildung“ im Land fordern würden. Und wie es bei siamesischen Zwillingen so der Fall ist, singen auch alle Medienvertreter dieses Lied. Bildung, Bildung über alles, sozusagen. Der Hintergrund dieser Forderung ist ganz einfach Angst. Es ist die Angst, daß die Zahl derer steigt, die keinen Plan haben, die dem Staat auf der Tasche liegen, die nichts mehr zur Wertschöpfung in diesem Land beitragen können, um die Tributzahlungen der BRD an die EU und unsere anderen „Partner“ zu erwirtschaften, die nicht mehr in der Lage sind, die gewaltigen Hypotheken, welche die Schuldenparteien unserem Volk aufgebürdet haben, abzutragen. Und nicht erst seit den beschämenden Ergebnissen der PISA-Erhebungen ist bekannt, daß das Bildungsniveau in der BRD dramatisch gesunken ist. Das hat hauptsächlich zwei Gründe, die sich gegenseitig verstärken. So machen sich die dramatischen Folgen der Überfremdung immer stärker bemerkbar. Schulklassen mit deutschen Schülern als Minderheit sind heute keine Ausnahme mehr, sondern in den Ballungsgebieten die Regel und der Anteil der nicht integrationswilligen und integrationsfähigen ausländischen Schüler steigt immer stärker an. Die schulischen Anforderungen wurden demgemäß seit Jahren gesenkt, um in den Statistiken nicht die brutale Wahrheit veröffentlichen zu müssen, zum Beispiel, daß angebliche Bereicherer und zukünftige Fachkräfte, in die man die Hoffnung setzt, daß sie dereinst die Renten erwirtschaften werden, als halbe Analphabeten die Schulen verlassen. Und da nicht sein kann, was nicht sein darf, schleift man zunächst das klassische dreigliedrige Schulsystem. Das ist der zweite Grund des Bildungsdebakels. Dieser ist ideologisch begründet. Es ist der Gleichheitswahn von Liberalisten und Marxisten. Wozu Hauptschule, Realschule und Abitur? Man stecke alle und jeden „kleinen Menschen“ (Wozu irgendwelche Unterschiede machen, Menschen sind wir doch alle!) in eine Klasse mit gleichen Lehrplänen, gleichen Anforderungen, das gleiche Umfeld und jeder hat daher die gleichen „Chancen“ weil ja alle Menschen gleich sind und jeder nur gute Bildung benötige, um Atomphysiker zu werden. So oder so ähnlich stellen es sich alle „Bildungspolitiker“ dieses Landes vor, um aus Kindern eingewanderter Analphabeten brauchbare Akademiker zu machen. Dieses verhängnisvolle Dogma wird, wie alle Dogmen, an der Lebenswirklichkeit scheitern. Die Folge wird sein, daß nur noch Mittelmaß die BRD-Bildungsstätten verläßt, ohne Ehrgeiz, ohne Leistungswillen, ohne wirklich humanistische Bildung.
Das tragische an dieser Entwicklung ist, wie die Wahlen gestern in NRW gezeigt haben, daß sich die radikalsten Vertreter der Milieutheorie – SPD und Grüne – durch die Wahlergebnisse in ihren Plänen und Taten bestärkt fühlen und sich die Abwärtsspirale im Bildungssystem daher immer schneller drehen wird.
Der frühere NPD-Politiker Dr. Rolf Kosiek schrieb vor fast vierzig Jahren den Aufsatz „Das lebensrichtige Menschenbild“. Seine Ausführungen zum Thema Erziehung, Bildung und Vererbung sind heute aktueller denn je.
Dr. Kosiek schrieb: „Wohl kaum ein Satz hat in der Geistesgeschichte soviel Verwirrung angerichtet wie der von der Gleichheit aller Menschen. Die richtige Aussage über eine für alle Menschen gleiche menschliche Würde oder das ihnen zuzubilligende gleiche Recht vor dem Gesetz wurde fälschlicherweise auf die Fähigkeiten, Begabungen und Talente des Menschen übertragen. Etwaige Unterschiede zwischen Einzelmenschen oder Völkern sollen nach Meinung der Liberalisten oder Marxisten der verschiedenen Umgebung, dem Milieu, der Erziehung entstammen. Bei Geburt sollen alle gleich sein. So erklärte die UNO durch ihre Kulturkommission UNESCO am 18. Juni 1950: „Für alle praktischen gesellschaftspolitischen Verhältnisse ist die Rasse nicht sosehr eine biologische Erscheinung als ein sozialer Mythos.“
Ein Satz gegen alle Wissenschaft.
Denn nur einem weltfremden, miserablen Beobachter können alle Menschen an Fähigkeiten und Talenten gleich erscheinen. Jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht und die Hauptlinien der Geschichte verfolgt hat, erkennt die Unsinnigkeit dieses Gleichheitsdogmas. Die Menschen sind nun einmal innerhalb eines Volkes und noch stärker zwischen den Völkern und Rassen verschieden begabt. Der Reichtum der menschlichen Begabungen und Talente, damit auch der der kulturellen Leistungen und Schöpfungen, beruht ja gerade auf der Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Die Verschiedenheit ist zudem ein fundamentales Naturprinzip. Denn wie die Natur im Pflanzen- und Tierreich die reiche Fülle von Arten und Rassen hervorgebracht hat, so hat sie auch die menschlichen Arten und Rassen sich entwickeln lassen. Und wie in der Natur die Verschiedenheit der Arten und Rassen auf Erbfaktoren beruht, so beim Menschen ebenfalls. Nur ein völlig unbiologisch, unnatürlich denkender und empfindender Mensch kann diese Einheit in der Natur übersehen.
Die moderne Vererbungslehre hat die Bedeutung der Erbfaktoren für die körperlichen, aber auch für die geistigen und seelischen Merkmale des Menschen zweifelsfrei nachgewiesen. Damit wurde der linken Milieutheorie der längst fällige Todesstoß versetzt. Wenn sie noch weiter an den pädagogischen Hochschulen gelehrt wird, dann aufgrund der von Konrad Lorenz als weitere Todsünde angeprangerten linken Indoktrinierung und des bewußten „Wissensverzichtes“.
Um hier einem Mißverständnis vorzubeugen, sei ausdrücklich erklärt, daß natürlich Erziehung und Umwelt zur Entfaltung und Entwicklung des in den Erbfaktoren Angelegten notwendig sind. Umwelt und Erziehung sind nur nicht das Grundlegende, das Wichtigste, das Ausschlaggebende in der Regel, das sind die Erbanlagen. In einem vergleichenden Bild des verstorbenen Helmut Sündermann wird das sichtbar gemacht. Danach verhalten sich Erbanlagen und Umwelt zueinander wie die Schicht eines belichteten Films zum Entwicklerbad. Wie das Entwicklerbad erst das belichtete Bild, das noch unsichtbare latente Bild, sichtbar macht, so entfaltet die Erziehung nur vorhandene Fähigkeiten entwickeln und darüber hinaus nichts. Und wie ein falsches Entwicklerbad einen gut belichteten Film schädigen kann, so kann auch fehlerhafte oder ganz ausfallende Erziehung die besten Erbanlagen unentwickelt verkümmern lassen. Mit Professor Lorenz können wir daher erklären: „Der Irrglaube, daß man dem Menschen, richtige „Konditionierung“ vorausgesetzt, schlechterdings alles zumuten, schlechterdings alles aus ihm machen kann, liegt den vielen Todsünden zugrunde, welche die zivilisierte Menschheit gegen die Natur, auch gegen die Natur des Menschen und gegen die Menschlichkeit begeht. Es muß eben übelste Auswirkungen haben, wenn eine weltumfassende Ideologie samt der sich aus ihr ergebenden Politik auf einer Lüge begründet ist.“
Die lebensrichtige Gegenhaltung zu der heutigen Politik der Lüge hat der englische Vererbungsforscher Professor Darlington einmal mit den Worten umrissen: „Die Zukunft der Menschheit beruht auf jenen genetisch verschiedenen Gruppen, seien es nun Rassen oder Klassen, die sich gegenseitig zu helfen vermögen und sich achten. Weder Hilfe noch Achtung können auf die Dauer gefördert werden, wenn man den Leuten irgend etwas einredet, vor allem nicht, wenn man ihnen weismacht, sie seien in ihren körperlichen, geistigen und kulturellen Fähigkeiten gleich.“